TV 1861 Bad Ems erhielt mobilen Defibrillator
Im Notfall zählt jede Minute
Bad Ems. Da ein plötzlicher Herztod in Deutschland etwa 150.000 Mal im Jahr vorkommt, zählt er zu den häufigsten Todesursachen. Wenn einem Betroffenen innerhalb der ersten fünf Minuten geholfen wird, sind die Chancen sehr groß, dass er dies ohne bleibende Schäden überlebt. Der TV Bad Ems bietet mit seiner Herzsportabteilung ein wichtiges Angebot für Mitglieder und Nichtmitglieder im Bereich der Nachsorge von Herzerkrankungen. Da die Sporthalle Silberau generalsaniert werde, müssten die Übungsstunden in die Sporthalle Hasenkümpel verlegt werden, so Birk Utermark, Erster Vorsitzender des TV Bad Ems. Weil in dieser Halle kein Defibrillator zur Verfügung steht – dieser kann im Ernstfall Leben retten und gravierendere Folgeschäden verhindern –, musste der Verein kurzfristig einen mobile Defibrillator anschaffen. Die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg zögerte nicht lange, handelte schnell und besorgte ein solches Gerät.
Wenn durch diese Geräte auch nur ein einziges Menschenleben gerettet werden könne, sei es sehr gut angelegtes Geld, findet Günter Groß, Bereichsleiter Vertriebsmanagement, Digitalisierung und Marketing. Noch besser allerdings sei, wenn es nie benutzt werden müsse, ergänzte Uwe Kewitz, Leiter Privatkunden Region Lahnstein.
