Gemeinsames Projekt in Dünstekoven
Im Pfarrgarten gemeinsam einen Rhythmus finden
Dünstekoven. „Gemeinsam einen Rhythmus finden“, heißt ein ganz besonderes Event, das die Katholische Jugendagentur Bonn (KJA) gemeinsam mit der Gemeinde Swisttal und der Tischlerei Bayer aus Odendorf am Sonntag, 6. Mai, um 11 Uhr im Pfarrgarten der Katholischen Kirchengemeinde in Dünstekoven veranstalten will. Damit soll zugleich der erste Geburtstag der „Schmetterlingsskulptur“ gefeiert werden, die im vergangenen Jahr an dieser Stelle in Gemeinschaftsarbeit von Flüchtlingen und Einheimischen gebaut worden war. Initiiert hat das Projekt Thomas Kühler von der KJA, der auch Leiter des Projekts „Integration von Flüchtlingen“ in Swisttal ist, gemeinsam mit Tischlermeister Raimund Bayer. Damit soll das Thema Integration neu interpretiert werden, erklärte Kühler. Zudem soll eine größere Nachhaltigkeit in Sachen Integration und Miteinander in Swisttal hergestellt werden.
Bei der Veranstaltung gibt es zunächst einen kurzen Wortgottesdienst, anschließend können die Teilnehmer in einer Musikaktion unter Anleitung des professionellen Musikers Pape Samory Seck Euskirchen erleben, wie sich ein gemeinsamer Rhythmus entwickelt. Daher sind auch alle Besucher dazu aufgefordert, etwas mitzubringen, womit ein Rhythmus geschlagen werden kann. Ob Kochlöffel oder Besenstiel ist egal, Hauptsache, es lässt sich damit etwas Rhythmisches hervorbringen. Zugleich ist der Geburtstag der Schmetterlingsskulptur der Auftakt für ein weiteres Projekt in der Integrationsarbeit. Jugendliche aus allen Swisttaler Orten sowie junge Flüchtlinge sollen nämlich unter Anleitung von Tischlermeister Raimund Bayer aus einem Holzstamm einen Klangbaum fertigen. Dafür soll gemeinsam mit den Besuchern zunächst ein Holzstamm in den Pfarrgarten transportiert werden.
Los geht die Veranstaltung „Gemeinsam einen Rhythmus finden“ allerdings bereits um 10 Uhr mit Sternfahrten zum Veranstaltungsort. Treffpunkte sind die Standorte der Offenen Treffs in Odendorf am Dietrich-Bonhoeffer-Haus, in Buschhoven am Toniusplatz und in Heimerzheim am Alten Kloster. Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner jedenfalls freut sich schon jetzt auf dieses „einmalige Projekt in der ganzen Region“, bei dem jeder seinen Platz finden könne und aus jedem der individuelle Rhythmus herausgeholt werden solle. JOST
