„Aktion Wühlmaus“ hat allen viel Freude gemacht
Im Seniorenzentrum haben wieder viele Helfer mit angepackt
Horbach. Haben sich die Wühlmäuse erstmal im Garten niedergelassen, werden sie schnell zur Plage und es mangelt nicht an Tipps, wie die kleinen Nager am besten zu vertreiben sind. Nicht vertreiben will dagegen das Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach die fleißgien „Wühlmäuse“, die sich jährlich am ersten Novembersamstag in den Grünanlagen rund um das Altenheim nützlich machen. Und diesmal wurden die vielen freiwilligen Helfer der „Aktion Wühlmaus“ auch mit trockenem Herbstwetter für ihren Einsatz belohnt. Im Buchfinkenland denken zumindest einige Jüngere auch an die Alten und Pflegebedürftigen! Dafür ist die jährliche „Aktion Wühlmaus“ ein gutes Beispiel. Zu diesem traditionsreichen Arbeitseinsatz rund um das Altenheim lädt immer der Förderverein der Einrichtung gemeinsam mit dem Horbacher Sportverein ein. Sehr erfreulich: nach einem (auch durchs Wetter bedingten) Tief im Letzen Jahr, war diesmal wieder eine stattliche Zahle von „Wühlmäusen“ gekommen, um mit anzupacken.
Auch erfreulich: den Großteil der Helfer stellten wieder meist erfahrenere Fußballer des Sportvereins. Sie ließen es sich – bewaffnet mit Ast- und Heckenscheren sowie Rechen und Sägen - nicht nehmen, etwas für die Pflegeeinrichtung und damit die meist hochaltrigen Bewohnerinnen und Bewohner zu tun. Einige wenige konnten sogar von sich behaupten, bei kaum einer der bisherigen vielen Wühlmausaktionen gefehlt zu haben. Ihre Erfahrung war diesmal besonders gefragt, denn nach einem zuvor kaum erlebten wuchsfreudigen Wetter in diesem Jahr, war der Anfall von Ast- und Heckenschnitt riesig. „Man konnte ja dem ganzen Grünzeug rund ums Altenheim in den letzten Monaten beim Wachsen zusehen, so schnell ist das alles nach oben geschossen!“, meinte eine der eifrigen Wühlmäuse.
Allen war anzusehen, dass der ehrenamtliche Einsatz bei dem ebenso frischen wie angenehmen Wetter, allen viel Spaß gemacht hat. Klar, das lag nicht nur am Wetter, sondern das gemeinsame Engagement war ansteckend und gefiel allen. Und zudem hat sich der Einsatz der „Wühlmäuse“ für die über 100 Bewohnerinnen und Bewohner wie immer gelohnt, haben diese doch jetzt wieder freie Sicht ins schöne Buchfinkenland. Da war es leicht zu verkraften, dass sie über drei Stunden vom Rattern der Motorsägen, Astscheren, Freischneider und Laubbläser begleitet wurden. Ganz im Gegenteil: viele verfolgten das Treiben rund um ihr Altenheim mit großem Interesse. „Das ist doch interessanter als Fernseh gucken“, meinte eine betagte Bewohnerin.
Beim abschließenden gemeinsamen Mittagsimbiss im Gesellschaftsraum der Einrichtung dankte Chris Martin allen Helfern: „Wenn man seit fast zwei Jahrzehnten so viele Männer sieht, die sich bei diesem jährlichen Arbeitseinsatz für das Altenheim engagieren, dann kann die Einrichtung nur eine gute Zukunft vor sich haben“, so der Heimleiter. Dem Dank schlossen sich Jonas Höhler für den Sportverein und Uli Schmidt für den Förderverein des Hauses an. Beide äußerten ihre Hoffnung, dass die Träger der traditionsreiche Einrichtung im Buchfinkenland, diese baulich und fachlich zukunftsfest weiterentwickeln.
Alle versprachen, im nächsten Jahr am 8. November 2025 wieder bei der nächsten „Aktion Wühlmaus“ dabei zu sein. Einige wollen auch zum traditionellen Neujahrsempfang am 10. Januar 2025 ins Altenheim kommen, wenn es um das Thema „Pflegerevolution – was jetzt zu tun ist“ geht. Und einer meinte sogar: „Jetzt ist die Zeit reif, um auch Mitglied im Förderverein zu werden!“
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