Swisttaler Weihnachtsmärkte
Im historischen Ambiente auf der Burg Heimerzheim
Swisttal. Zur Vorweihnachtszeit gehören inzwischen auch die Weihnachtsmärkte. Hier können die Besucher bummeln und schauen, Schönes für das Heim erwerben oder nach Geschenken für die Lieben suchen, und dazu verführt der Duft von zahlreichen Ständen zu einem kleinen Imbiss, von der stets beliebten Bratwurst über Reibekuchen bis hin zum Spanferkel.
Zu einem Besuchermagnet hat sich der Weihnachtsmarkt auf der Burg Heimerzheim entwickelt. Dem Besucher werden ein historisches Ambiente und eine große Vielfalt an Kunst und Kunsthandwerk sowie kulinarische Köstlichkeiten geboten. 70 Stände hat die Marketingchefin der Burg, Johanna Engels, auf ihrem Plan. Neben Betreibern aus der Region sind auch wieder Anbieter aus Köln, Düsseldorf oder Mönchengladbach dabei.
Die kulinarischen Köstlichkeiten sind wohl auf kaum einem anderen Weihnachtsmarkt in der näheren Umgebung so vielfältig. Gleich der erste Stand hinter der Vorburg bietet Trüffel in allerlei Variationen an. Daneben duftet es nach Honig und Met. Schräg gegenüber gibt es bei der Metzgerei Reske Wildspezialitäten, nicht ohne dass der Besucher auf das gesunde und fettarme Fleisch hingewiesen wird. Auch Süßigkeiten gibt es an mehreren Ständen, von den traditionellen gebrannten Mandeln bis hin zu den Pralinen eines Chocolatier. Knusprige Waffeln bieten die „Kinderkurse“ an, wer eher ein krosses Stück vom Spanferkel bevorzugt, muss in das Zelt hinter der Hauptburg gehen. Da dreht sich so ein armes Schwein am Spieß, und die Schlange davor zeigt, dass es doch viele Liebhaber hat.
Schmuck, handbemaltes Geschirr, Wohnaccessoires, selbst gestricktes, Kissen und Schürzen, Holzartikel, Krippen, Floristik, Olivenöl und Wein, kurz, es ist ein breitgefächertes Angebot, was im Pavillon vor der Burg, im Burghof, der Vor- und Hauptburg sowie in den Zelten dahinter auf die Besucher wartet.
Im Burghof gab es auch ein Bühnenprogramm. Am Samstag sangen zunächst die Kinder des Kindergartens Quellenstraße Advents- und Weihnachtslieder, dann folgte der Zauberkünstler Dominik Fontes, der insbesondere die Kinder begeisterte. Als es dann dunkelte und die Burggebäude sanft angestrahlt wurden, spielte die Bluegrass-Band „Barnyard Tea“ auf. Engel auf Stelzen kamen am Sonntag in den Burghof, die Kinderkurse Heimerzheim sangen auf der Bühne, ebenso die Gruppe „Melonice“ mit ihrer A Capella-Musik. In der Dunkelheit gab es dann eine Feuershow mit einem „Tanz der Flammen“.
Am Samstag, 5. und Sonntag, 6. Dezember öffnet der Weihnachtsmarkt auf der Burg Heimerzheim noch einmal seine Tore jeweils von 12 bis 20 Uhr.
Weihnachtsmarkt vor dem Dorfhaus
Klein aber fein und gemütlich war der Mieler Weihnachtsmarkt vor dem Dorfhaus. Zunächst war noch nicht so viel Betrieb an den Ständen. Dies lag aber nicht an dem Angebot, sondern die Mieler hatten sich erst einmal im Dorfhaus zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch zusammengefunden. Als dann aber draußen die Steinbach-Hardt-Bläser aufspielten, wurde es auf dem Weihnachtsmarkt ganz schnell lebendig. Der Erlös des Weihnachtsmarktes wird für Aktivitäten der Ortsvereine wie die St. Martinsfeier oder die Seniorenbetreuung verwandt.
Weihnachtsmarkt in Ollheim
In Ollheim findet der Weihnachtsmarkt am Sonntag, 6. Dezember von 12 bis 18 Uhr im Dorfhaus statt. 30 Aussteller präsentieren ihre Geschenkideen. Gegen 15.30 Uhr kommt der Nikolaus, der bestimmt für jedes Kind ein Geschenk dabei hat. Im Rahmen des Weihnachtsmarktes beginnt der Vorverkauf der KG Ollheimer Bubbelsbröder für die Kostümsitzung am Sonntag, 17. Januar
Gut bewacht ist der Zugang zum Weihnachtsmarkt auf der Burg Heimerzheim.
Auf dem Mieler Weihnachtsmarkt ging es sehr familiär zu.
