Deutsch-französischer Freundeskreis Rengsdorf–St. Pierre le Moûtier
Im nächsten Jahr soll es auf jeden Fall ein Wiedersehen geben
Eine Gruppe hatte die 820 Kilometer lange Strecke mit dem Rad zurückgelegt
Rengsdorf. Der deutsch-französische Freundeskreis Rengsdorf–St. Pierre le Moûtier hatte Besuch von 34 französischen Freunden aus der Partnergemeinde in Burgund. Verstärkt wurde die Gruppe durch französische Radfahrer, die sich bereits eine Woche zuvor auf den Weg gemacht hatten, um die 820 Kilometer bis zur Partnergemeinde zurückzulegen.
Der Empfang, der traditionellerweise an der Feuerwehr stattfand, war trotz der kühlen und regnerischen Witterung warm und herzlich. Am Abend begrüßten die Rengsdorfer bei einem Festessen die französischen Gäste, unter denen einige zum ersten Mal am Austausch teilnahmen. Der Vorsitzende des Freundeskreises, Thomas Hirsch, und Ortsbürgermeister Christian Robenek hießen ihre französischen Gegenüber Marie-Hélène Perrin und Pierre Billard willkommen. Dass Bürgermeister Robenek dabei seine erste französische Rede hielt, löste stürmischen Applaus aus.
In den Folgetagen standen Besuche in der Sayner Hütte, im Schmetterlingsgarten Sayn und im Schloss Sayn auf dem Programm. Darüber hinaus zeigten die deutschen Gastgeber ihren Besuchern die Besonderheiten der Region: Vulkanpark, Mittelrhein oder Linz waren dabei bevorzugte Ziele. An den Abenden trafen sich alle zum gemütlichen Beisammensein, besonders beim „Dîner dansant“, einer gelungenen Mischung von feinem Essen im Deichwiesenhof und Tanzen, Mitsingen und Feiern kochte die Stimmung hoch. Dies verleitete eine der Servicekräfte, die sicherlich einige Jahrzehnte jünger war als die meisten Gäste, zu der Aussage: „Was für eine tolle Veranstaltung. Und ich bekomme sogar noch Geld dafür.“ Über die Tränen beim Abschied am Montag tröstete nur das Versprechen hinweg, im nächsten Jahr ein Wiedersehen feiern zu wollen.
