Allgemeine Berichte | 17.04.2018, 13:44 Uhr

Die 2. Etappe des Mosel-Caminos erwanderte der Eifelverein Sinzig

Immer der Muschel nach…

Eine kleine Rast vor der Burg Eltz. privat
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Sinzig. Immer der Muschel nach… hieß es für die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde des Eifelvereins Sinzig auch auf der 2. Etappe des Mosel-Caminos von Löf nach Treis-Karden.

31 Teilnehmer konnte Wanderführer Wilfried Arenz um sich scharen um mit ihnen auf dem Jakobsweg die Schönheit der Mosellandschaft zu erleben.

Bequem mit der Bahn fuhr die Gruppe nach Löf. Auf einem beschaulichen Pfad unterhalb der schroffen Felsen der Rabenlay, die glitzernde Mosel im Blick, kam die Gruppe bald in Hatzenport an. Mitten durch die Steillagen der Weinberge schlängelte sich der Weg, stetig ansteigend, zum Küppchen, einem herrlichen Aussichtspunkt und Startplatz für Drachen- und Gleitschirmflieger.

Von hier, 260 m ü.NN, schweben sie je nach Thermik kürzer oder länger über das Tal, um auf der gegenüberliegenden Moselseite zu landen. Eine nahe gelegene Schutzhütte mit fantastischem Blick auf Burg Bischofstein, das Baybachtal und den Ort Burgen, wo der Baybach in die Mosel mündet, bot einen idealen Rastplatz für die muntere Truppe.

Auf der Höhe verlässt der Jakobsweg die Mosel. Durch den Ort Lasserg und über die weiten Felder des Maifeldes wurde ein Waldgebiet erreicht. Zartes Grün, Veilchen und Lerchensporn säumten den Weg und waren mit dem herrlichen Wetter erste Boten des lang ersehnten Frühlings.

Nun ging es bergab, die Antoniuskapelle wurde passiert und das nächste Highlight kündigte sich an.

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schönste im ganzen Land…“ war auf einer großen Schautafel zu lesen. Und schon bald präsentierte sich die „Schöne“: Burg Eltz, eine der romantischsten Burgen Deutschlands, thronend auf einem Felssporn und im Halbrund von der Eltz umflossen. Es blieb genügend Zeit um diesen Anblick zu genießen und sich für den weiteren Weg zu stärken, denn nach Überqueren des Eltzbaches war ein steiler Aufstieg zu bewältigen bevor man oben auf dem Plateau auf den Buchsbaum-Wanderpfad traf und ihm bis zum „Kompesköpfchen“ folgte. Dieser Aussichtpunkt bot einen atemberaubenden Panoramablick auf das Moseltal, von dem sich loszureißen schwerfiel. Gefordert wurden die Eifelfreunde noch einmal auf der anspruchsvollen Serpentinen-Passage hinunter nach Karden. Hier ging diese außergewöhnliche Tour zu Ende.

„Ganz einfach war dieser Weg nicht – aber diese Aussichten,“ meinte eine Teilnehmerin ganz begeistert, als man sich vor der Heimfahrt eine gesellige Schlusseinkehr gönnte.

Eine kleine Rast vor der Burg Eltz. Foto: privat

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