Projekt für Anhausener Senioren und gegen Isolation im Alter
Immer wieder dienstags
Anhausen. Alter und gesundheitliche Einschränkungen führen für diejenigen, die davon betroffen sind, häufig zu einem Verlust an sozialen Kontakten. Die bekannten Aussagen wie „Man könnte sich ja mal treffen…“ oder „Man sollte mal wieder was zusammen machen…“ in einem Telefonat oder einer zufälligen Begegnung mit Bekannten werden oft gemacht, aber leider wird meistens nichts daraus. Dies ist natürlich bedauerlich, da bekannt ist, wie bereichernd und gesundheitsfördernd Gemeinschaft sein kann.
Seit März dieses Jahres beweisen Senioren aus Anhausen, dass es auch anders geht, indem sie eine offene Seniorengruppe gegründet haben. Auf Initiative von Heidelore Momm und Waltraud Baustian finden Treffen für Menschen in reiferen Jahren alle 14 Tage im Evangelischen Gemeindehaus in Anhausen statt. Unter dem Motto „Immer wieder dienstags“ von 15 bis 17 Uhr trifft man sich am einladend gedeckten Kaffeetisch, organisiert durch Waltraud Baustian und Roswitha Velten, um sich zwanglos zu unterhalten, viel zu lachen und Neues und Wissenswertes zu erfahren.
Heidelore Momm und Marianne Fleischer haben eine Planung von Aktivitäten erstellt, darunter ein Fachvortrag von Ralf Thomas vom Polizeipräsidium Koblenz und handwerkliche Kreativität bei der Herstellung von Pferdeleinen. Klaus Hummel, Günther Mika und Peter Schwarz informierten über das Seniorenprojekt „Wir sind Kirchspiel Anhausen“, und es gab weitere Informationen zu Blitzschutz und Klimaveränderungen.
Neben interessanten Themen bleibt immer Zeit zum Plausch oder für Gesellschaftsspiele. Diejenigen, die Interesse haben, an der Seniorengruppe teilzunehmen, sind dazu eingeladen und können sich bei Heidelore Momm, Tel. (0 26 39) 96 02 77, E-Mail: fam_momm@gmx.de oder Marianne Fleischer, Tel. (0 26 39) 2 89 melden.
BA
