Gandraths Kreuz
In Eigenregie renoviert
Rheinbach. Weil die Schrift nur noch schwer zu entziffern und der Lack ziemlich abgeblättert war, machten sich Peter Haarhaus und Josef Jüssen in eigener Regie daran, das Grandrath-Kreuz aus bester Eiche wieder neu zu streichen. Das Kreuz auf dem Weg Richtung Dünstekoven erinnert an den tragischen tödlichen Unfall von Johann Josef Gandrath am 7. März 1919 im Kottenforst. Als Alleinverdiener einer großen Familie war der Waldarbeiter am Aschermittwoch allein zur Arbeit in den Wald gegangen, dort bei Holzarbeiten verunglückt und an seinen Verletzungen gestorben. Seine Kollegen stellten zur Erinnerung am Unfallort das Kreuz auf. Zum 95. Todestag wurde das Kreuz nun - nach Absprache mit dem zuständigen Förster Schöne - wieder einer Erneuerung unterzogen.
