Förderverein der Grundschule am Zehnthof und die Gemeinde finanzieren Whiteboards
In Odendorf endet die Kreidezeit
Odendorf. Vorbei sind die Zeiten, in denen nasse Schwämme und Kreidespuren untrennbar mit dem Schülerleben verbunden waren. Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahrs endete die „Kreidezeit“ für jedes zweite Kind der Schule am Zehnthof: In allen dritten und vierten Schuljahren wird der Unterricht nun durch die digitalen Tafeln und deren multimedialen Möglichkeiten bereichert. Auf der glatten Oberfläche der neuartigen Tafeln kann mit normalen Boardmarkern geschrieben werden. Darüber hinaus ist das digitale Whiteboard mit einem Computer und mit dem Internet verbunden, das Menü kann sowohl mit einem speziellen Stift als auch mit Maus und Tastatur bedient werden. Ob nun Tabellen mit Hilfe eines Grafikprogramms an die „Tafel“ gebracht werden sollen, eine Europakarte aus dem Internet für alle sichtbar gemacht werden soll, eine Musterlösung für die Mathearbeit erstellt wird oder die aktuellen Logo-Nachrichten geguckt und diskutiert werden sollen. Die Möglichkeiten dieses modernen Mediums scheinen schier unbegrenzt. Unbefangen und begeistert gehen die Kinder mit dem Medium um: Schon nach wenigen Tagen ist die Nutzung der Whiteboards für die Kinder Routine: „Kann ich mein Referat auch als Powerpoint-Vortrag halten?“, fragt der neunjährige Tom seine erstaunte Lehrerin, das Quietschen der guten alten Kreide scheint hier niemand mehr zu vermissen. Nachdem im vergangenen Schuljahr bereits aufgrund von großzügiger Unterstützung der Gemeinde und des Fördervereins zwei Whiteboards angeschafft werden konnten, konnte nun die digitale Ausstattung der Schule auf alle dritten und vierten Schuljahre ausgeweitet werden. Ein bereits vorhandenes Board wurde so umgebaut, dass es in einer Klasse die Tafel ersetzen konnte. Dieser Umbau und ein neuer Computer wurden vom Förderverein der Schule finanziert. Über den Schuletat der Gemeinde wurde ein weiteres Whiteboard im Wert von 5000 Euro angeschafft. „Die Kinder leben in einer medialen Welt; der Zugang zu den neuen Medien ist daher im Unterricht unerlässlich“, so der Schulleiter Christian Kaiser.
