Bunter Abend des Möhnenverein „Hinkelsteiner Reffjer“ in Schenkelberg
In Schenkelberg feierte man die Liebe zum Leben
Schenkelberg. Am Freitag, 14. Februar begrüßten die Möhnen aus Schenkelberg ihr Publikum zum Bunten Abend in ihrem voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus „Et Reffjen“. Neben frechen Reden, spritzigen Tänzen und lustigen Sketchen zeigten die „Hinkelsteiner Reffjer“ auch ihre extra angefertigten, neuen Kostüme. Hierbei achtete das Kostümkomitee auf jedes Detail. Selbst der Stoff, welcher in den Farben des Ortswappens leuchtet, trägt das „Reffjen“, ein Symbol welches ebenfalls im Wappen zu finden ist. Es weist auf eine alte Handwerkskunst als Korbflechter hin, für die Schenkelberg einst bekannt war. Noch heute tragen die Dorfbewohner ebenso wie der Möhnenverein daher ihren Spitznamen „die Reffjen“. Besonders stolz ist der Möhnenverein auf die Vielfalt der Akteure und Beiträge, die auf der Bühne zu bestaunen waren. Dem begeisterten Publikum wurden unter anderem kleine Cowgirls, Clowns, ein die Liebe suchender Indianer, sportliche Ladies mit Liebe zur Quietscheente, Bauarbeiter und die Emotionen aus dem Film „Alles steht Kopf“ präsentiert. Auf der Bühne trafen sich ältere Herren im Lesekreis, ein Solomariechen und Tiny Dancer. Es gab Astronauten, ein Alien, Zirkusdirektoren, einen Mädelsabend und eine Folge „lnas Nacht - Schenkelberg spezial“ in der traditionsgemäß die aktuellsten Pannen ortsansässiger Bürger und benachbarter Bürgermeister mit Reim und Gesang humorvoll ausgeplaudert wurden. Die Funkengarde Kleinmaischeid begeisterte bereits zum wiederholten Mal die Zuschauer in Schenkelberg mit einem grandiosen Gardetanz und auch das Prinzenpaar aus dem benachbarten Herschbach gab sich ein Stelldichein und brachte zur großen Freude der anwesenden Jecken ihre gemischte Gardetanzgruppe mit. Diese stellte ebenfalls ihr Können unter Beweis. So konnte jeder Narr seinen karnevalistischen Leckerbissen herauspicken. Und wie die Möhnen bereits in ihrer Begrüßungsrede feststellen, passt vor allem an diesem besonderen Datum nichts so gut zusammen, wie „Jeck sein“ und die Liebe. In diesem Sinne feierten die Schenkelberger gemeinsam mit ihren Gästen aus der Umgebung ausgelassen den Karneval, den Valentinstag und ganz nebenbei in den 50. Geburtstag von Hallenwart Volker Weiand hinein. Bei dieser Vielzahl an Anlässen ist es kein Wunder, dass in Schenkelberg bis in die frühen Morgenstunden gesungen, getanzt und gelacht wurde.
Bei „Indianer sucht Frau“ gab es ebenfalls viel zu lachen.
Die Clowns waren ebenfalls in Schenkelberg dabei.
