Kirmes in Brey, ein Spaß für Groß und Klein!
In der Dorfmitte wurde ausgiebig gefeiert
Drei Tage Unterhaltung mit einem umfangreichen Programm
Brey. In der Dorfmitte von Brey war was los, denn dort wurde Kirmes gefeiert. Ein umfangreiches dreitägiges Programm sorgte für eine ausgewogene Unterhaltung für Jung und Alt. Diese begann mit einem Spaß in der Grundschule für kleine und große Kinder. Der fidele Puppenkoffer zeigte das Theaterstück „Ein Sommernachtstraum“. Im Anschluss daran hatten starke Männer und Frauen ihren „Spaß“ beim Aufstellen des Kirmesbaumes. Die Freiwillige Feuerwehr Brey gab ihr Bestes und es dauerte nicht lange, da ragte das geschmückte Prachtstück in den Himmel und signalisierte den Start in das Kirmeswochenende. Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei vom Fanfarenzug „Concordia Rhens“. Viele Schaulustige und Feierwillige hatten sich versammelt und warteten auf die Eröffnung der Kirmes durch den Ortsbürgermeister Hans-Dieter Gassen. Dieser bat vor seiner Begrüßungsansprache um eine Schweigeminute, aus Solidarität mit Frankreich, das wieder einmal bei einem Terroranschlag Opfer zu beklagen hatte. Der Bürgermeister wurde flankiert von einem Mädel und drei Jungs, die traditionell ein Kirmesgedicht vortrugen, das so endete: „Alles ist einfach toll, ich freue mich voll!“ Das sah man Mia, Mohammed, Alexander und Simon auch an. Zu Beginn seiner Rede, erhob der Ortsbürgermeister symbolisch seinen Zeigefinger und mahnte schmunzelnd die Bürger, die „vergessen“ hatten, die Fahne heraus zu hängen. Er dankte ausdrücklich den vielen Helfer und Helferinnen, ohne die es die Kirmes nicht gäbe. Für die Durchführung ist ein Organisations-Team verantwortlich, in dem sich alle Breyer Vereine zusammengeschlossen haben. Achtzig bis einhundert ehrenamtliche Unterstützer, eine stolze Zahl, sorgen für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Zwischenzeitlich hatten sich die Besucher rund um die Stände, die für das leibliche Wohl sorgten, einen Platz gesucht und erfreuten sich am Platzkonzert der „Concordia Rhens“. Albrecht Dinkel, der „Dorfmaler“, hatte ein neues Gemälde kreiert, das auf das „Café an der Schule“ aufmerksam machte. Dort gab es Kaffee, leckeren Kuchen und frische Waffeln. Großen Spaß hatten die Kleinen beim Luftballon Wettfliegen und natürlich an den Buden und mit den Fahrgeschäften auf dem Kirmesplatz. Mit der Eröffnung des Bacchus Kellers startete das Abendprogramm. In der Rolandhalle spielte das Duo „die Akzente“, wurde später abgelöst von der Wallersheimer- Show -Tanzgruppe „Funny Boys and Girls“, denen wiederum folgte eine Zaubershow mit dem Magier Ralf Gagel. Der Kirmessonntag begann mit einem Gottesdienst in der Filialkirche St. Margaretha. Dem anschließenden Frühschoppen schlossen sich ein gemütliches Beisammensein vor der Rolandhalle und ein buntes Treiben auf dem Kirmesplatz an. Erneut hatten die Kinder beim Luftballonwettfliegen und der Theateraufführung in der Grundschule ihre Freude. Als Tradition kann man auch die Freifahrten für die Kinder auf dem Kirmesplatz bezeichnen, die von den Ortsvereinen und der Ortsgemeinde gespendet werden. Für die musikalische Unterhaltung sorgte wieder der Fanfarenzug Concordia Rhens. Am Kirmesmontag trafen sich die Bürgerinnen und Bürger zu einem Dank Amt für die Lebenden und Verstorbenen der Gemeinde Brey in der Kirche St. Margaretha, das der Männergesangverein „Eintracht Brey“ begleitete. Gemeinsam mit dem Kirchenchor „Cäcilia Brey“ unterhielten sie die Gäste des traditionellen Frühschoppens, der in der Rolandhalle stattfand. Dort verbreitete auch der „Moderne Hofnarr“ Stefan Koller Spaß und gute Laune. Mit der Musik vom Duo „die Akzente“ war die Unterhaltung perfekt. Und wieder lockten Freifahrten die Kinder auf den Kirmesplatz. Während der dreitägigen Dauer der Kirmes, wurden laufend Lose angeboten. Unter anderem winkte der Gewinn des Kirmesbaumes, der allerdings einige Probleme mit sich ziehen kann. Beliebter war die Aussicht auf einen Reisegutschein im Wert von 250 Euro. Keine Langeweile, dafür Spaß für Groß und Klein, das zeichnete auch in diesem Jahr die Kirmes in Brey aus, dank des Engagements vieler Menschen. EP
