Sanitätsregiment 2 erhält Beinamen „Westerwald“
In der Region stets willkommen
Zeremonie mit Landrat Schwickert in der Alsberg-Kaserne
Rennerod. Vor rund 600 angetretenen Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsregimentes 2 verlieh Landrat Achim Schwickert vor Kurzem den Beinamen „Westerwald“ an das in Rennerod und Koblenz stationierte Sanitätsregiment 2. Hochrangige militärische und zivile Gäste wohnten der Zeremonie in der Alsberg-Kaserne bei.
Es sei nicht nur ein formeller Akt. Die wichtigste Aufgabe der Patenschaft werde sein, ein Zeichen zu setzen, dass die Menschen in der Region füreinander einstünden, führte Landrat Schwickert aus.
Zuvor hatte der Kommandeur Sanitätsregiment 2, Oberstarzt Dr. Sven Funke, darauf hingewiesen, dass man sich als Parlamentsarmee auch in Einsätzen oder internationalen Verpflichtungen wiederfindet. „Es ehrt uns daher, dass wir zum einen so stark mit der Region verbunden sind, und zum anderen unsere Heimat mit Stolz überall in Deutschland und der Welt als Sanitätsregiment 2 ‚Westerwald‘ wiederfinden werden“, stellte er die Bedeutung heraus.
Verbundenheit zur Heimat
Beim anschließenden Empfang machte Hauptmann Olaf Lemmer, Kompaniechef der 4. Kompanie am Standort Rennerod, deutlich, welchen Stellenwert diese Patenschaft und die Verleihung des Beinamens „Westerwald“ für die Soldatinnen und Soldaten hat: Es gehe nicht um den formaljuristischen Akt oder die ergänzende Bezeichnung im Briefkopf, sondern um die unmissverständliche Dokumentation, wo Heimat, Familie, Kameraden, Freunde, Zuhause ist. Das Zuhause, wohin man zurückkehre, egal wo man im Einsatz gewesen sei.
Hauptmann Lemmer veranschaulicht damit deutlich, dass die Verbundenheit zur Heimat ein sehr hohes Gut ist, welches den Soldatinnen und Soldaten Halt gibt. Nach dem Applaus der geladenen Gäste und der obligatorischen Erbsensuppe konnten die weiteren Gespräche bereits zur Festigung der Patenschaft in Angriff genommen.Pressemitteilung
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
