Liebevoll-weltmännischer Blick auf Sayn
In der Welt zu Hause, in Sayn daheim
Manfred Pohl spielte auf Einladung der SPD in Alt-Sayn
Bendorf-Sayn. Der Liedermacher und Chansonnier Manfred Pohlmann tritt nicht häufig in seinem Geburtsort Sayn auf, er ist lieber in der Welt unterwegs. Seine Wertschätzung jedoch liegt hier trotzdem auf einer hohen Messlatte. Auch, wenn er inzwischen viele Jahre in Heimbach-Weis wohnt und in ganz Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien und in der Schweiz auftritt, gilt ihm die ganze Zuneigung der „Sääner“, wenn er dort spielt.
Der SPD-Ortsverein Sayn hatte die Idee, den Musiker und Texter zu einer Matinee an den Gussbrunnen in Alt-Sayn einzuladen. Etwa hundert Ohren lauschten ihm, als er in drei Musikblöcken mit Zwischeninfos Lieder aus der Heimat, Arbeiterlieder und Schlagertexte in seinem Programm „Alles außer Kultur“ zusammenfasste. Vorsitzender Peter Kirst begrüßte die Runde unter dem Motto „Wir machen das jetzt“. Seine Stellvertreterin Claudia Seidel führte durch das Musikprogramm, das zwischendurch genug Zeit für gute Gespräch ließ.
Betty Enchelmair-Tietz und Manfred Bauer von BendorfWein sorgten für einen guten Tropfen im Glas. Manfred Pohlmann startete mit dem Lied „Sään“, in dem sein Vater, Heimatdichter Fritz Pohlmann, den Ort treffend beschreibt. Ein Potpourri aus Volksliedern, Westernsongs und dem Wienerlied sorgte für treffende Unterhaltung bei „saynem“ Publikum. Eine hervorragende Idee und ein gelungener, stimmungsvoller Sonntag-Morgen, der zu einem Gedankenaustausch der ganz besonderen Art wurde. -PS-