Stromberger Wandergruppe im Landschaftsmuseum Westerwald
In einer anderen Zeit
Stromberg. Die Stromberger Wandergruppe war diesmal nicht im heimischen Revier unterwegs. Mit zwölf Teilnehmern führte die „Wanderung“ nach Hachenburg in das Landschaftsmuseum Westerwald. Dort wurden alle Häuser mit allen Etagen besichtigt. Die mit viel Liebe und Engagement hergerichteten Zimmer mit altem, zum Teil sehr altem Mobiliar, vermittelten hautnah den Eindruck der ehemaligen Lebensweise der Bewohner. In manchen Räumen hatte man das Gefühl, dass die Familie nur mal kurz die Räumlichkeit verlassen hat und gleich zurückkommen würde. In den mit original Werkzeugen versehenen Werkstätten von Schreiner, Schmied, Spengler, Schlosser etc. erstaunte die damalige für heutige Verhältnisse, „provisorische“ Fertigung der ausgestellten Werkstücke. Die Dorfschule im Original möbliert wie auch die uralten Spielzeuge der Kinder erweckten sehr alte Erinnerungen.
Ein zusätzliches Schmankerl war die Ausstellung „Amerikanische Besatzung im Brückenkopf Koblenz im 1. Weltkrieg, 1918 bis 1923“. Auch hier nur original Ausstellungsstücke, Uniformen, Waffen, Bilder, Filmausschnitte, Berichte, Fahnen und so weiter. Informationen, die neu und sehr interessant waren. Den Abschluss vor der Heimfahrt bildete ein Kurzbummel durch Hachenburg mit der Einkehr in ein Café.
Der nächste Wandertermin ist Samstag, der 13. Juli um 14 Uhr, am Stromberger Feuerwehrhaus. Interessierte sind gerne willkommen und können sich melden bei Werner Freisberg, unter Telefon (0 26 01) 23 60, oder kommen ans Feuerwehrhaus.
Die Wandergruppe Stromberg trifft sich einmal im Monat, meist am ersten Samstag, und wandert circa eineinhalb bis zwei Stunden einfache Strecken rund um Stromberg.