Pfarreiengemeinschaft Waldbreitbach – Niederbreitbach – Kurtscheid
Information zur Sternsingeraktion
Waldbreitbach. Jedes Jahr um den 6. Januar (Hochfest der Erscheinung des Herrn – „Dreikönigstag“) ziehen in der Pfarreiengemeinschaft Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus. Sie erzählen von der Geburt Jesu und bringen den Menschen den Segen für das neue Jahr. Die Zeichen „C+M+B“ – mit Kreide auf den Türrahmen geschrieben – sind die Abkürzung für „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“. Dabei sammeln sie Spenden für das Kindermissionswerk, das hierdurch Hilfsprojekte weltweit unterstützt. Ganz viele Menschen freuen sich über den Besuch der Sternsinger, deshalb beschenken sie auch die Sternsinger-Kinder mit Süßigkeiten.
Bevor es soweit ist, braucht eine solche Aktion natürlich immer eine gute Vorbereitung und möglichst viele Freiwillige, die mitmachen. Außerdem werden Helfer im Hintergrund benötigt, die sich etwa um die Gewänder der Könige, um Fahrdienste und um die Organisation der Aktion in den verschiedenen Orten kümmern. Weiter brauchen wir für die Begleitung auch einige Erwachsene, die die Gruppen begleiten. Hier wäre es schön, wenn etwa Mütter und Väter (oder auch Großeltern und Jugendliche) mit dabei sind.
Es gibt also viele Möglichkeiten, sich zu engagieren.
Wer als Sternsinger gerne bei der Sternsingeraktion 2018 mitmachen möchte, kommt zu einem der Vorbereitungstreffen am Donnerstag, 28. Dezember um 16 Uhr für die Pfarrei Kurtscheid ins Jugendheim in Kurtscheid und für die Pfarreien Wald- und Niederbreitbach ins Pfarrheim in Waldbreitbach.
Ein gemeinsamer Aussendungsgottesdienst wird wir am Mittwoch, 3. Januar 2018 um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche in Niederbreitbach gefeiert. Im Anschluss sind alle zu einem Frühstück ins Pfarrheim eingeladen. Die Rückkehr der Sternsinger wird dann am darauf folgenden Wochenende gefeiert.
Wichtiger Hinweis
Die Pfarreiengemeinschaft möchte um Verständnis werben, wenn nicht jeder Haushalt in den Dörfern von den Sternsingern besucht werden kann. In den letzten Jahren wurde die Erfahrung gemacht, dass die Resonanz, an dieser Aktion aktiv teilzunehmen, durchaus unterschiedlich groß war. Was bedeutet, dass mehr oder weniger viele Teilnehmer sich melden. Was dann aber auch zur Folge hat, dass eben nicht alle Straßen einer Ortschaft oder sogar ein ganzes Dorf nicht besucht werden können. Jeder, der mitwirkt, tut dies sicherlich mit einer hohen Bereitschaft. Es darf aber nicht dazu führen, dass diejenigen, die sich engagieren, in ihrem Tun überfordert werden. Etwa, dass eine Sternsingergruppe ganze Straßenzüge abdecken müsste.
Gleichwohl ist es aber dennoch möglich – für alle, zu denen keine Sternsinger kommen – den Segensspruch für die Häuser und Wohnungen in den Pfarrbüros oder in den Pfarrkirchen zu erhalten. Ebenso besteht die Möglichkeit, dort eine Spende für die Sternsingeraktion abzugeben.
