Bürgermeisterkandidatin der SPD besucht Werkstattsenioren Mendig
Informationen aus erster Hand
Mendig.Aufgrund von Gesprächen im Kreise der Werkstattsenioren tauchte auch die Frage auf: Wer kennt die Bürgermeisterkandidatin der SPD? Da der Bewerber der CDU, Achim Grün, bestens bei den Senioren bekannt ist. Nur ein Senior konnte berichten, dass er die Kandidatin, Claudia Marbach-Mais, kenne. Befragt, konnte er aber keine nähere Auskunft über Herkunft oder Beruf geben. Er bot sich aber an, mal nachzufragen, ob sich die Bewerberin um das Amt des Stadtbürgermeisters bei den Senioren vorstellen würde. Daraufhin konnte Kontakt zur Bewerberin hergestellt werden. Da der Stadtbürgermeister Hausherr ist, wurde er gebeten, auch bei dem Termin dabei zu sein, da die Senioren einige Fragen über die Zukunft der Werkstatt, an den Bürgermeister richten wollten. Den Senioren war bekannt geworden, dass in absehbarer Zukunft Änderungen an den Gebäuden des städtischen Bauhofs geplant werden. Im Terminplan des Bürgermeisters war ein Zeitfenster von einer Stunde für die Seniorenwerkstatt eingeplant, da Folgetermine für ihn wahrzunehmen waren. Überrascht waren die Senioren, dass die SPD-Kandidatin ein großes Kuchenblech mit leckerem Kuchen mitgebracht hatte. Nach kurzer Begrüßung wurde erst einmal bei Kaffee und Kuchen über Allgemeines gesprochen. Dem Wunsche der Senioren, sich ausführlich vorzustellen, wurde gefolgt. Danach wurde die Bewerberin über ihre Pläne befragt, sollte sie in das Amt gewählt werden. Ach hier wurde bereitwillig Auskunft erteilt, insbesondere merkte man, dass der Bereich Frauen und Jugend ihr besonders am Herzen lagen. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, wurde der Bürgermeister gebeten den Senioren einen Ausblick über die Zukunft der Werkstatt für die Senioren zu geben. In seinen Ausführungen konnte der Bürgermeister die geäußerten Sorgen der Senioren entkräften und zusagen, dass bei den Planungen für den Bauhofumbau die Belange der Werkstatt mitberücksichtigt werden. Bei Begehungen durch den TÜV, wurden Mängel an dem Tor des Arbeitsraumes der Senioren festgestellt, mit der Folge, das zur Zeit nicht gearbeitet werden kann. Auf Nachfrage beim Bürgermeister, ob die Senioren in das jetzt verschweißte große Tor eine Tür einarbeiten dürfen, versprach der Bürgermeister mit dem städtischen Meister zu sprechen, mit dem Ziel, dies den Senioren zu genehmigen. Zumal Stühlchen aus dem Kindergarten Obermendig auf die Reparatur warten.
