Allgemeine Berichte | 18.03.2017

Siebter Neuwieder Wundtag im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied

Informationsaustausch zur Versorgung chronischer Wunden

Die Referenten des siebten Neuwieder Wundtags mit Chefarzt Dr. Claus Schneider (3. v.l.) und Pflegedirektor Winfried Königs (r.). Privat

In der Pause konnten die Besucher des Wundtags die Industrieausstellung besuchen, die im Foyer des Hauses zum Fachaustausch einlud.

Neuwied. Bereits zum siebten Mal veranstaltete die Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie ihre Tagung zu Chronischen Wunden. „Wieder konnten wir rund 80 Fachbesucher zum disziplinübergreifenden Informationsaustausch bei uns begrüßen“, so Chefarzt Dr. Claus Schneider. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand das offene Bein, wovon rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Was mit schweren Beinen beginnt, kann leicht zu einem offenen Bein werden – meist sind Frauen betroffen und mit zunehmendem Alter steigt die Gefährdung. Während des Wundtags stellten Experten verschiedener Disziplinen ihre Behandlungs- und Betreuungskonzepte zum vor: Unter anderem wurde über Ursachen, die korrekte pflegerische Versorgung und die Kompressionsbehandlung beim offenen Bein berichtet und diskutiert. Bei allen Vorträgen wurde deutlich, dass für die Behandlung der Patienten die enge Zusammenarbeit und Abstimmung aller Beteiligten bedeutend ist – nur dann ist eine optimale Versorgung der jeweiligen chronischen Wunde möglich.

Die Referenten des siebten Neuwieder Wundtags mit Chefarzt Dr. Claus Schneider (3. v.l.) und Pflegedirektor Winfried Königs (r.). Fotos: Privat

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