Allgemeine Berichte | 29.03.2017

Förderverein Maria Magdalena in Niederadenau

Innenanstrich der Kapelle soll in diesem Jahr realisiert werden

Der rührige Förderverein der Kapelle Maria Magdalena (von links): Markus Raeder (Beisitzer), Hildegard Baur (Vorsitzende), Edith Busch (Kassiererin), Georg Zimmer (Schriftführer), Sonja Gruel (Zweite Vorsitzende) und Pfarrer Rainer Justen.SES

Niederadenau. „Ich bedanke mich sehr für das Engagement und das Bereitstellen der Finanzmittel. Denn ohne die Hilfe der Fördervereine wären die notwendigen Renovierungsarbeiten an den kleinen Kapellen nicht mehr realisierbar“, betonte Pfarrer Rainer Justen bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Kapelle Maria Magdalena in Niederadenau. Zudem informierte Justen über das neue Pfarreienkonzept und merkte an, dass die Ortsgemeinden bestärkt werden sollen, sich um die Pfarrkapellen zu kümmern. Dafür stellt das Bistum sogar je nach Maßnahme bis zu 60 Prozent des Sanierungsbeitrags bereit.

Wenn die Kirche im Dorf bleiben soll, muss etwas geschehen - und dafür ist der Förderverein die richtige Anlaufstelle. Deshalb hätte die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Kapelle Maria Magdalena im Gemeindehaus mehr Resonanz verdient gehabt, geht es doch um den Erhalt der Kapelle an der Hauptstraße. So konnte die Vorsitzende Hildegard Baur „nur“ den Vorstand des inzwischen 33 Mitglieder zählenden Vereins zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen Erich und Maria Rader sowie Anneliese und Heinrich Schumacher (Gründungsmitglieder und Mitinitiatoren des Vereins) gab Baur im Geschäftsbericht bekannt, dass das Kapellenfest im vergangenen Jahr wieder sehr gut angenommen wurde.

Der Innenanstrich, im vergangenen Jahr noch in der Angebotsphase, soll in diesem Jahr durch Markus Simons ausgeführt werden. Dafür sind 12.000 Euro veranschlagt, die noch der Genehmigung des Bistums bedürfen. Beim Kassenbericht konnte Kassiererin Edith Busch solide Kassenbestände vorweisen und gab bekannt, dass die 12.000 Euro für den Innenanstrich komplett vom Verein übernommen werden. Die Kassenprüfer Claudia Zimmer und Dieter Rader hatten keine Beanstandungen, der Vorstand konnte entlastet werden. Die Wahl der Beisitzer wurde auf die nächste Jahreshauptversammlung vertagt. Eine Bitte hatten die Mitglieder des Fördervereins: Es müssten sich mehr Leute aus Niederadenau im Verein engagieren, damit die Kapelle Maria Magdalena im Ort eine Zukunft hat. SES

Der rührige Förderverein der Kapelle Maria Magdalena (von links): Markus Raeder (Beisitzer), Hildegard Baur (Vorsitzende), Edith Busch (Kassiererin), Georg Zimmer (Schriftführer), Sonja Gruel (Zweite Vorsitzende) und Pfarrer Rainer Justen.Foto: SES Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

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