Allgemeine Berichte | 28.06.2022

Ortsgemeinde Leienkaul

Instandsetzung der Brücke im Sesterbachtal

Nun erstrahlt die Brücke wieder im neuen Glanz. Copyright: Wolfgang Klinkner und Marco Stefffes-Mies

Leienkaul. Durch umgestürzte Bäume wurde die Brücke vom Wanderweg Kaulenbachtal, die über den Sesterbach führt, sehr stark beschädigt. Bei einem Ortstermin, bei dem von der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch die Touristikerin Linda Bamberg, Verwaltungsmitarbeiter Michael Schmitt sowie der Ortsbürgermeister von Leienkaul, Burkhard Klinkner, teilnahmen, musste zudem festgestellt werden, dass die Tragwerksstämme morsch waren. Leider blieb keine andere Wahl, als die Brücke abzureißen und neu aufzubauen.

Der über die Brücke führende Wanderweg, der in der Gemarkung Leienkaul über den Sesterbach führt, gehört zum Eifel-Camino, zum Moselhöhenweg und zum Wanderweg Kaulenbachtal und ist somit ein sehr beliebter und stark genutzter Wanderweg. Die Verbandsgemeinde Kaisersesch erklärte sich bereit, die Materialkosten für den Neubau der Brücke zu übernehmen und der Ortsbürgermeister sagte eine praktische Umsetzung des Projektes zu. So konnte das Projekt in Angriff genommen und die Materialien bestellt werden.

Freundlicherweise stiftete der Staatsforst „Hochpochten“ aus dem Wald im Distrikt „Klosterheide“ zwei Douglasienstämme von 8 m Länge und ca. 30 cm Durchmesser, die als Tragwerksbalken genutzt werden sollten.

Es ergaben sich allerdings noch einige Schwierigkeiten, die bewältigt werden mussten: Die Brücke liegt an einem schmalen Wanderweg, die nur fußläufig zu erreichen ist und sie befindet sich etwa 300 m oberhalb der Kläranlage Leienkaul. Nach einigen Überlegungen kam man auf die Idee, Herrn Berwanger aus Landkern zu fragen, ob er eine Möglichkeit sieht, mit seinem Rückepferd die Stämme an den vorgesehenen Ort zu schleppen.

Bei einem entsprechenden Ortstermin erklärte er sich bereit, die Arbeiten mit seinem Pferd zu übernehmen, jedoch sollte sich das Leienkauler Planungsteam noch um einen alternativen Weg kümmern, damit die Stämme an den Brückenstandort gezogen werden konnten. Der Weg von der Kläranlage zum Brückenstandort war nämlich für das Vorhaben ungeeignet. Nach weiteren Überlegungen fand man einen geeigneten Weg für die geplante Maßnahme. Allerdings führte der alternative Weg über Privatgelände und die Strecke, auf der das Pferd die Stämme ziehen musste, war noch etwas länger als der ursprünglich vorgesehene Pfad.

Mehrere Arbeitseinsätze

In mehreren Arbeitseinsätzen wurde das Brückenbauwerk neu errichtet. Beim ersten Arbeitseinsatz erfolgte die Betonierung für die Auflagen der Tragbalken der Brücke. Beim zweiten Arbeitseinsatz kamen Herr Berwanger und sein Rückepferd Falko zum Einsatz. Falko wurde vor den Stamm gespannt und er marschierte, geduldig geführt von Herrn Berwanger, etwa 400 m durch ein schräges Wiesengelände entlang des Sesterbaches zum Standort der neuen Brücke. Dann wurden die Stämme mit aller Kraft auf die Auflagen gehoben und passend geschnitten. Beim dritten Einsatz wurde die Brücke gezimmert. Alle Materialien mussten bei jedem Arbeitseinsatz etwa 300 m über einen schmalen Wanderweg mit Schubkarren hochgefahren werden. Diese Arbeiten verlangten den freiwilligen HelferInnen einiges an Anstrengungen ab. So konnte die neue Brücke in vielen Arbeitsstunden mit der Unterstützung vieler freiwilliger HelferInnen fertiggestellt werden.

Informationen zum Kaulenbachtal unter www.schieferland-kaisersesch.de.

Pressemitteilung der

Ortsgemeinde Leienkaul

Es lag eine Menge Arbeit vor den freiwilligen HelferInnen.

Es lag eine Menge Arbeit vor den freiwilligen HelferInnen.

Auch Rückepferd Falko kam zum Einsatz.

Auch Rückepferd Falko kam zum Einsatz.

Nun erstrahlt die Brücke wieder im neuen Glanz. Copyright: Wolfgang Klinkner und Marco Stefffes-Mies

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