Integration braucht Kommunikation
Andernach. Integrationshilfen, von Beratung, über Spracherwerb bis zur beruflichen Eingliederung, waren Gegenstand einer Besprechung zwischen Frau Rebecca Strittmatter, als Sozialkundelehrerin an der berufsbildenden Schule Andernach (BBS) stark engagiert in Migrationsfragen sowie Vertretern der Flüchtlingshilfe Andernach e.V..
Beide Seiten begrüßten das vielseitige staatliche Angebot, bedauerten jedoch die bereits erfolgten und noch geplanten Mittelkürzungen der Bundesregierung. „Vor allem im Bereich des Spracherwerbs haben Einsparungen drastische negative Folgen für die Integration“, meinte Jochen Grade, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe Andernach e.V.. „Mit solchen Integrationshemmnissen nehmen wir zukünftige soziale Probleme bewusst in Kauf“, ergänzte Vereinsmitglied Peter Schroeder. Strittmatter verwies zusätzlich auf Lücken in der flächendeckenden Information der Geflüchteten. Zu häufig wären vor allem diese, aber auch andere Bedarfsträger nur unzureichend bis gar nicht über die Angebotspalette informiert.
Die Gesprächspartner vereinbarten, sich zum Thema Integration zukünftig intensiver auszutauschen und ihre Erkenntnisse in geeignete Netzwerke einzubringen.
