Schlosstheater Neuwied: Nora - Schauspiel von Henrik Ibsen
Intendant Lajos Wenzel verabschiedet sich
Neuwied. Mit einer aktuellen, modernisierten und auf rund 90 Minuten gestrafften Inszenierung von Henrik Ibsens Werk „Nora“ verabschiedet sich Intendant Lajos Wenzel von der Landesbühne Rheinland-Pfalz. Die Inszenierung ist eine Koproduktion mit dem Theater Trier und ist vom 22. April bis 12. Mai im Schlosstheater zu sehen.
Ensemble und Regisseur haben unter Mitwirkungen der Dramaturgen Ibsens spannenden Drama als Thriller modernisiert und auf seine Essenz verdichtet. Für die Ausstattung zeichnet das deutschladweit für ihre Theaterfilme bekannte Video- und Regie-Duo Schnittmenge verantwortlich, die in Neuwied bereits mit ihrer gefeierten Inszenierung von Sophie Scholl bekannt sind.
Die Geschichte um Nora, die ihren Mann verlässt, ist einer der großen beliebten Klassiker der moderne und bietet auch über 150 Jahre nach der Uraufführung noch eine spannende Projektionsfläche für heutige Fragen der Emanzipation und der Selbstbestimmung.
Damals wie heute ist auf den ersten Blick bei Nora und Torvald Helmer alles perfekt aus. Das junge Paar lebt ein glückliches und luxuriöses Leben. Torvald steht kurz vor der Ernennung zum Bankdirektor und Nora ist die strahlende Frau an seiner Seite. Zum vollkommenen Glück erwarten die Beiden außerdem ein Kind. Alles ist perfekt. Vordergründig.
Nora würde alles tun, um den Frieden in ihrer Familie zu bewahren und vor allem ihren Ehemann zu schützen. Viel mehr, als man von der scheinbar oberflächigen jungen Frau erwarten würde.
Als Torvald im Zuge üblicher Personalveränderungen den Bankangestellten Krogstad entlassen will und eine Schulfreundin von Nora auftaucht, wird Noras Geheimnis für die Helmers zur Bedrohung. Nach und nach kommt die Vorzeige-Idylle ins Wanken. Unter dem Druck des drohenden gesellschaftlichen Statusverlustes werden die Abgründe immer sichtbarer. Nora darauf, dass Torvald ihre Liebe erkennt und zu ihr steht. Doch sie muss erkennen, dass ihre heile Welt auf einer großen Lüge beruhen...
Das fünfköpfige Ensemble besteht aus Ensemblemitgliedern des Theater Trier. Die Hauptrolle Nora Helmer wird von Anna Pircher übernommen, ihr Mann Torvald wird gespielt von Giovanni Rupp. Zum Ensemble gehören außerdem Friederike Majerczyk, Stephan Vanecek und Markus Angenvorth.
In einer modernen Gesellschaft, die für Gleichberechtigung, Moral und autonome Liebe steht, aber von Ruhm, Opportunismus und Selbstoptimierung sowie vom Schönheitswahn getrieben wird, bietet „Nora“ eine sehr spannende Reibungsfläche.In Kooperation mit dem Theater Trier.
Premiere ist am 22. April im Schlosstheater Neuwied. Tickets können von Dienstag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr beim Kassenbüro im Schlosstheater, an allen Reservix Verkaufsstellen, unter Tel. (0 26 31) 2 22 88 oder bequem online über www.schlosstheater.de erworben werden.
Pressemitteilung
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