Bezirksregierung genehmigt Bildung einer Mehrklasse an der Theodor-Heuss-Realschule
Intensive Bemühungen der Stadt Meckenheim führen zum Erfolg
Meckenheim. Die Stadt Meckenheim begrüßt die Entscheidung der Bezirksregierung (BZR) Köln, die von der Stadt Meckenheim beantragte Bildung einer sogenannten Mehrklasse an der Theodor-Heuss-Realschule zu genehmigen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Anmeldesituation an der Realschule für die betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu entspannen, so dass nun weitere 27 Schulplätze zur Verfügung stehen.
Hintergrund dieser Entscheidung ist die schwierige Anmeldungssituation zum Schuljahr 2026/2027: Insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler mussten über das gesetzlich vorgesehene Losverfahren abgelehnt werden, darunter 19 Kinder aus der Apfelstadt. Gleichzeitig hatten sich 38 Kinder aus der Nachbarkommune Wachtberg angemeldet, da diese Schulform dort nicht angeboten wird. Das Losverfahren verlangt eine Gleichbehandlung aller Kinder, unabhängig vom Wohnort.
Die Bezirksregierung hat nach intensiven Gesprächen mit der Stadt Meckenheim deutlich gemacht, dass dieser Schritt im besten Interesse der Lernenden liegt. Zugleich betont die BZR, dass künftig zwingend Absprachen zwischen der Gemeinde Wachtberg und Meckenheim erforderlich sind, um ähnliche Situationen zukünftig zu vermeiden und Belastungen gerecht zu verteilen. Deutlich werde durch die bereits in den Vorjahren aufgetretene Situation, der Mehrbedarf an Realschulplätzen in der Region.
Die Empörung über die Situation der Ablehnung war auf Seiten der Eltern, der Schülerinnen und Schüler und der Stadt Meckenheim entsprechend groß.
Durch direkte, intensive Gespräche der Meckenheimer Verwaltung konnte nun eine Lösung mit der zusätzlichen Klasse für das Schuljahr 2026/2027 gefunden werden.
„Mein herzlicher Dank gilt den Mitarbeitenden der Verwaltung, die in enger Kooperation mit der Schulleitung unter Hochdruck an der Lösung gearbeitet haben. Die intensiven Bemühungen der Stadt Meckenheim haben zu diesem Erfolg geführt.“, freut sich Bürgermeister Sven Schnieber.
Die Maßnahme verursacht für die Stadt Meckenheim einen sechsstelligen finanziellen Mehraufwand sowie logistische Planungen, insbesondere im Hinblick auf zusätzlich notwendige Unterrichtsräume.
Die Stadt Meckenheim betont, ebenso wie die BZR, dass im Vorfeld des Schuljahres 2027/2028 interkommunale Absprachen und umsetzbare Lösungen erforderlich sind, auch um die Lasten fair zu verteilen und dem Bedarf an Schulplätzen für Kinder mit Realschuleignung Rechnung zu tragen.
Die Stadt Meckenheim geht davon aus, dass die Entscheidung der BZR gemeinsam mit allen Beteiligten zu einer stabilen Lernumgebung beitragen wird.
Rein formal wird der Schulausschuss sowie in Folge der Rat der Stadt Meckenheim über die Bereitstellung der Mittel entscheiden müssen. Die Verwaltung geht davon aus, dass die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger hier verantwortungsvoll im Sinne der Kinder votieren werden.
Die Verwaltungsspitze betont, dass das Wohl aller Schülerinnen und Schüler oberste Priorität hat und dass jetzt konkrete Schritte eingeleitet werden, um einen reibungslosen Schulbetrieb sicherzustellen.
Pressemitteilung
Stadt Meckenheim
