Allgemeine Berichte | 17.04.2018

Pfarreienrat Remagen traf sich zur jährlichen Klausur

Intensive und kontroverse Diskussion

Umsetzung der Trierer Bistumssynode war eines der Themen

Im Bildungshaus Marienland in Vallendar wurde auch über die „Pfarrei der Zukunft“ diskutiert.privat

Remagen. Zur jährlichen Klausur traf sich der Pfarreienrat Remagen unter der Moderation von Dekanatsreferent Wolfgang Henn im Bildungshaus Marienland in Vallendar, dieses Mal ohne den grippeerkrankten Pfarrer Klupsch.

Anhand eines kurzen Filmes wurde intensiv und kontrovers über die Umsetzung der Trierer Bistumssynode diskutiert. Nicht alle Mitglieder des Pfarreinrates sehen in der „Pfarrei der Zukunft“ eine geeignete Form der Erneuerung der kirchlichen Arbeit – zumindest in der von Bischof Stephan Ackermann beschlossenen räumlichen Größe. Anhand von Merkmalen eines Netzwerkes wurde die für die „Pfarrei der Zukunft“ vorgesehene „Gemeinschaft von Gemeinschaften“ näher besprochen.

Als weiterer inhaltlicher Impuls wurden Auszüge aus dem apostolischen Schreiben von Papst Franziskus „Evangelii Gaudium“ vorgestellt.

Brief an Bischof Ackermann

Der Brief, den der Pfarreienrat an Bischof Stephan Ackermann im September letzten Jahres geschrieben hatte, wurde noch einmal näher besprochen, ebenso die Reaktionen, die auf diesen Brief aus der Gemeinde erfolgt waren.

Als weiteres Thema wurden die Rückmeldungen aus den Pfarrgemeinderäten auf den Entwurf einer „Gottesdienstordnung für die Fastenzeit 2018 der Pfarrei der Zukunft Sinzig“ vorgestellt. Dekanatsreferent Wolfgang Henn wird diese Rückmeldungen mitnehmen für die weitere Bearbeitung im „AK Gottesdienst“. Zudem sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, in Kontakt mit den anderen Räten auf dem Gebiet der Zukunftspfarrei „Sinzig“ zu treten.

Zum Schluss der Klausur äußerten die Teilnehmer ihre Zufriedenheit über den Verlauf und vereinbarten für das nächste Jahr eine weitere Klausur.Pressemitteilung

Pfarreienrat Remagen

Im Bildungshaus Marienland in Vallendar wurde auch über die „Pfarrei der Zukunft“ diskutiert.Foto: privat

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