Allgemeine Berichte | 06.05.2018, 11:58 Uhr

Erste Bilanz der Polizei Bonn

Intensiver Großeinsatz bei “Rhein in Flammen“

Intensiver Großeinsatz bei “Rhein in Flammen“
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Bonn. Bei sommerlichem Wetter feierten rund 120.000 Menschen im Zuständigkeitsgebiet der Bonner Polizei bei „Rhein in Flammen“. „Wir blicken auf einen rund 15-stündigen, intensiven Großeinsatz zurück. Wie in den Vorjahren waren wir mit dem Einsetzen der Dunkelheit mehr gefordert: Streitigkeiten, Randalierer und Körperverletzungen uns auf den Plan gerufen. Wie angekündigt haben sind wir frühzeitig und konsequent eingeschritten. Dieses Vorgehen hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt“, so der Einsatzleiter Polizeidirektor Andreas Piastowski. Bis 2:30 Uhr wurden insgesamt acht Personen zur Verhinderung weiterer Straftaten oder zu Durchsetzung von Platzverweisen in Zellen des Polizeigewahrsams gebracht. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen. Neben Körperverletzungen verzeichnete die Polizei vor allem Beleidigungen und Diebstahlsdelikte. 

Noch vor 19 Uhr endete die Veranstaltung für einen 29-jährigen Bonner im Polizeigewahrsam: Er hatte gegen 18:30 Uhr in der Rheinaue randaliert und mehrere Platzverweise missachtet. Ein bei ihm durchgeführter Alkoholvortest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Bei seiner Ingewahrsamnahme bedrohte er außerdem einen Polizeibeamten, weshalb ihn nun ein Ermittlungsverfahren erwartet.  

Gegen 22 Uhr meldete eine 14-jährige Jugendliche Sanitätern auf der Insel Grafenwerth starke Schwindelgefühle und äußerte den Verdacht der Beibringung von KO-Tropfen. In der Folge meldete sich noch eine weitere Jugendliche bei den dort eingesetzten Einsatzkräften. Die Geschädigten wurden zur beweissichernden Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Hinweise zu dem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 35 unter Tel.:(02 28) 1 50 entgegen. 

Mit einem Flaschenwurf versuchte eine 35-Jährige gegen 22:30 Uhr, die Maßnahmen der in der Rheinaue eingesetzten Polizeibeamten zu stören. Einem Platzverweis kam auch sie nicht nach und versuchte, eine Beamtin mit dem Ellenbogen ins Gesicht zu schlagen. Die Folgen: Durchsetzung des Platzverweises, Polizeigewahrsam und eine Strafanzeige wegen Widerstandes. 

Zwei 26 und 47 Jahre alte Männer wurden um 23:30 Uhr in der Nähe des Rosengartens wegen eines mutmaßlichen Sexualdeliktes vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen hierzu dauern an. 

Gegen 23:45 Uhr meldeten sich zwei junge Frauen bei den Einsatzkräften, die im Gedränge vor der Hauptbühne aus einer achtköpfigen Gruppe heraus bedrängt wurden. Die Männer hatten den beiden zunächst ihre Hilfe angeboten, um aus der Menschenmenge zu gelangen. Auf dem Weg wurde dann eine der beiden unsittlich berührt. Die Ermittlungen zum Geschehensablauf und zur Täterbeschreibung dauern an, Zeugenhinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter Tel.: (02 28) 1 50 entgegen. 

Über Facebook und Twitter informierte die Polizei Bonn während des gesamten Einsatzes über die Verkehrssituation, Sperrungen, die  Auslastung der Parkplätze und das Einsatzgeschehen. Auf diesem Wege wurden mehrere zehntausend Personen erreicht. Die Mitarbeiter des Bürgertelefons der Polizei konnten insgesamt 16 Anrufern weiterhelfen. 

Pressemitteilung Polizei Bonn

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