Allgemeine Berichte | 16.03.2023

Amnesty International - Gruppe Neuwied

Internationaler Frauentag

(V.r.): Celine Amesse, Manfred Kirsch, Theresia Knieke, Inge Rockenfeller und Susanne Kudies. Foto: privat

Neuwied.Die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International war am 8. März bei der Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes /DGB zum Internationalen Frauentag in Neuwied vertreten. Mitglieder der Neuwieder Gruppe informierten an ihrem Infotisch über bekannte Menschenrechtsverteidigerinnen und ihren Einsatz für Menschen- und Frauenrechte. Die Entwicklung von Frauenrechten weltweit ist dabei immer wieder von Rückschlägen gezeichnet. Die Arbeit wird immer gefährlicher. Viele Frauen geraten unter Druck, ihre Existenz zu verlieren, wenn sie verhaftet werden. Einige von ihnen werden auch zur Emigration gezwungen. Viele Frauen, sind durch ihren mutigen Widerstand erst bekannt geworden, so wie Floriane Irangabiye, eine Journalistin aus Burundi – für ihre Freilassung aus dem Gefängnis sollten Briefe im Rahmen einer Eilaktion abgeschickt werden. Amnesty International ist überzeugt, dass Frau Irangabiye allein aufgrund der friedlichen Wahrnehmung ihrer Menschenrechte und wegen ihrer Arbeit als Journalistin strafrechtlich verfolgt wird und fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung. Ob Journalistinnen oder Rechtsanwältinnen, immer wieder geraten die Frauen durch die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit in die Gefahr, verhaftet und zu hohen Haftstrafen verurteilt zu werden – so auch in Afghanistan, Iran und in der Türkei. Zum Anlass des Jubiläums des Internationalen Frauentages in Neuwied zeigte der „Arbeitskreis Internationaler Frauentag Neuwied“ den Film: „Frauen bewegen – Frauen verändern - Internationaler Frauentag Neuwied 1993 – 2022“. Diese Dokumentation zeigte Videomaterial der Frauentage der vergangenen dreißig Jahre. Die Neuwieder Amnesty Gruppe ist ebenso in den vergangenen 30 Jahren immer wieder auf den Frauentagen präsent gewesen, denn die Neuwieder Menschenrechtsaktivisten setzen sich besonders für die Frauenrechte ein und unterstützen mit Petitionen und Eilaktionen die Menschenrechtsverteidigerinnen, die sich weltweit für Frauenrechte einsetzen. In Sachen Frauenrechte und Gleichberechtigung bestehe in vielen Ländern immer noch viel Entwicklungspotential, erklärte Gruppensprecherin Susanne Kudies. Deshalb sei es der Gruppe wichtig, auch die Arbeit der Menschenrechtsaktivistinnen weltweit auf dem Frauentag präsentieren zu können.

(V.r.): Celine Amesse, Manfred Kirsch, Theresia Knieke, Inge Rockenfeller und Susanne Kudies. Foto: privat

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