Katholisches Familienbildungswerk Meckenheim
Internationales Frauenfrühstück
Meckenheim. Sie kommen aus Afghanistan, aus Tschetschenien oder Tadschikistan, aus Polen, Griechenland und aus dem Irak. In den Räumen des Katholischen Familienbildungswerks in Meckenheim treffen sie sich zum Internationalen Frauenfrühstück. Nicht alle griffen dieses Mal am bunten Buffet zu, denn es ist Ramadan. Sich austauschen, dem Vortrag der Ernährungsberaterin Regina Zillinger zuhören, das wollten sie aber dennoch und sitzen deshalb ausnahmsweise ohne Teller und Besteck mit am Tisch. Auch das zeigt, wie etabliert die Veranstaltung seit vielen Jahren ist. Seit gut sechs Jahren organisieren der Fachdienst Integration und Migration im Caritasverband Rhein-Sieg (FIM), das Katholische Familienbildungswerk, der Jugendmigrationsdienst und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meckenheim gemeinsam dieses unverbindliche Treffen für Frauen am Vormittag. „Die Erfahrung zeigt, dass wir die Frauen hier sehr gut erreichen“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meckenheim, Bettina Hihn.
Natürlich geht es um ein gemütliches Beisammensein, doch gibt es zusätzlich stets ein Schwerpunktthema. „Gute Ernährung kann auch glücklich machen“, führte Zillinger in ihren kleinen Vortrag ein. Dank großformatiger Fotos und der regen gegenseitigen Übersetzung der Teilnehmerinnen konnte sie auch diejenigen unter den Frauen erreichen, die im Deutschen noch nicht sicher sind. „Im Herbst wird es wieder die Vorsorge sein“, kündigt FIM-Fachbereichsleiterin Constanze Klitzke an. Am 11. November wird die Caritas-Krebsberaterin Bozena Halas Möglichkeiten der Vorsorge vorstellen.
Die Organisatorinnen freuen sich über den guten Besuch ihrer Veranstaltung (von links): die Stellvertretende Bürgermeisterin Heidemarie Wiens, Irina Vilver vom Jugendmigrationsdienst, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Meckenheim Bettina Hihn, FIM-Fachbereichsleiterin Constanze Klitzke und Martina Sander vom Katholischen Familienbildungswerk.Foto: Stadt Meckenheim
