Internationales Treffen von EmocionArte „Excited You“ in Deutschland
Düngenheim. Das Bildungszentrum St. Martin Düngenheim in der Eifel war Schauplatz eines inspirierenden internationalen Treffens im Rahmen des Erasmus+ Projekts EmocionArte. Vertreter aus sieben Partnerländern, darunter Belgien, Italien, Portugal, Spanien, die Schweiz und Ungarn, kamen zusammen, um die Ergebnisse von zwei Jahren intensiver Arbeit zu bewundern und sich über die künstlerische Förderung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen auszutauschen.
Am ersten Tag begrüßte Stefan Lung, stellvertretender Einrichtungsleiter, die Teilnehmer herzlich und gab eine Zusammenfassung in die Geschichte und die aktuellen Aktivitäten des Bildungszentrums. Die Gäste erhielten einen Einblick in das vielfältige Angebot der Einrichtung, von der Schulbildung bis zur Betreuung von Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen.
Treffend war der Besuch des Tanzkurses unter der Leitung der Künstlerin Tanja Sirotkin aus Hambuch, bei dem die internationalen Gäste und die Schüler aktiv teilnahmen. Ein von Schülerinnen und Schülern entwickeltes Bewegungsspiel sorgte für Begeisterung und zeigte den Einsatz der Schule für ein inklusive Miteinander in ganz Europa.
Eine Führung über das Gelände des Bildungszentrums gab den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Einrichtungen, darunter Kirche, Altenheim und Therapieangebote wie den Pferdestall für therapeutisches Reiten.
Am Nachmittag boten Künstler aus den Partnerländern sechs verschiedene Workshops an, bei denen die Schülerinnen und Schüler ihre künstlerischen Fähigkeiten weiterentwickeln konnten. Von der Herstellung eigener Musikinstrumente bis Tape Art mit Rushy Rush aus Frankfurt war für jeden etwas dabei.
Der Tag endete mit einem musikalischen Märchenkonzert in der Kirche des Bildungszentrums, bei dem das preisgekrönte „ANEMOI“-Windquintett und Professor André Sebald die Zuschauer mit einer mitreißenden Darbietung begeisterten.
Am zweiten Tag öffnete die Förderschule St. Martin Düngenheim ihre Türen für ein Schulfest, bei den Gästen die vielfältigen künstlerischen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler bewundern konnten. Von einer Kunstausstellung, ein Konzert „Peter und der Wolf“ bis hin zu Hip-Hop-Tänzen war für Unterhaltung gesorgt.
Das internationale Treffen endete mit einer Abschlussdiskussion und einem Besuch der Kindertagesstätte „Haus für Kind und Familie“ in Kaisersesch, die von der Bildungseinrichtung St. Martin betrieben wird.
Insgesamt war das Treffen ein inspirierender Austausch über die Kraft der Kunst, Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu fördern und zu integrieren. Das Erasmus + Projekt ist offiziell am 1. Mai beendet, aber das EmocionArte Projekt lebt in die Herzen der Teilnehmer und entwickelt sich in Europa weiter.
Insgesamt war das Treffen ein inspirierender Austausch über die Kraft der Kunst, Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu fördern und zu integrieren. Das Erasmus + Projekt ist offiziell am 1. Mai beendet, aber das EmocionArte Projekt lebt in die Herzen der Teilnehmer und entwickelt sich in Europa weiter. Foto: privat
