Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth
„Island Arts Festival“
Die viertägige Projektwoche am Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth fand mit dem „Island Arts Festival“ ihren krönenden Abschluss.
Nonnenwerth. Seit Donnerstag, dem 7. Juli, hatten die Schülerinnen und Schüler in verschiedensten künstlerischen Projekten gehämmert, genäht, gemalt, musiziert und noch vieles mehr. Ihrer Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.
Grenzenlose Kreativität
Die 57 einzelnen Projekte boten ein breites Spektrum künstlerischer Tätigkeiten: von A wie „altphilologisches Theatron“ bis Z wie „Zirkus“ war alles dabei. Ab 16:30 Uhr war am Dienstag die Insel auch für Besucher geöffnet. Diesen wurden rund um den Gebäudekomplex von Schule und Kloster an vielen Ständen die Ergebnisse der vergangenen Tage präsentiert. Ein breit gefächertes musikalisches Programm wurde auf der Open-Air-Bühne angeboten, das von einem kostümierten Renaissance-Chor bis zu den härteren Tönen des Projektes „Nonnenwerth rockt“ reichte. Außerdem wurde während der vergangenen Tage im von Lehrerin Jeanette Latus eingerichteten Tonstudio eine professionelle Musikaufnahme von Michael Jacksons „We are the World“ hergestellt, an der alle Schülerinnen und Schüler mitwirken konnten. Diese wurde am Dienstag selbstverständlich stolz präsentiert. Auf einer Videoleinwand führten die verschiedenen Filmprojekte ihre Werke vor. Unter anderem hatten die Schülerinnen und Schüler von „(Rh)Einblick“, eine Art TV-Nachrichten-Format in Schülerhand, die Projektwoche in bewegten Bildern dokumentiert.
Gruseliges in den Katakomben
Auch in die Katakomben des historischen Gebäudes zog es die Besucher. Hier, am originalen Drehort, wurde der von einer Schülergruppe während der Projekttage produzierte Horrorfilm „Dämon“ in schauriger Atmosphäre gezeigt. Der außerordentlich professionell erstellte Film war eindeutig eines der Highlights des Sommerfestes. In der Turnhalle wurde die Stimmung vor der Aufführung des Zirkusprojektes martialisch angeheizt.
Kriegstanz der Maori
Hinter einer Schattenwand tanzten Schüler gemeinsam mit Lehrer André Konle den „Haka“. Als traditioneller Kriegstanz der Maori, der neuseeländischen Ureinwohner, wurde er vor allem durch die Rugbynationalmannschaft „All Blacks“ berühmt. Die anschließende Zirkusvorführung des Nonnenwerther Lehrers und Zirkusdirektors Helmut Meixner bestach durch beeindruckende Artistik, gepaart mit selbstironischem Humor. Während an und auf Seilen, auf Bällen und am Trapez Kunststücke vorgeführt wurden, boten die beiden durch die Vorführung führenden Clowns immer wieder Gelegenheit zum Schmunzeln.
Kreativer Inselrundgang
Weitere künstlerische und handwerkliche Ausstellungen waren draußen in einer Art Inselrundgang aufgestellt, sodass die Besucher – ganz in dem Gefühl eines richtigen Festivals – den Ideenreichtum und die Vielfalt der unterschiedlichen Begabungen der Schüler hautnah erleben und bewundern konnten. Hungerleiden mussten sie dabei nicht; für ihre Verpflegung sorgte das abwechslungsreiche und reichhaltige Angebot an leckerem Essen. Voller Enthusiasmus betraten auch die kleinsten unserer Gäste die Insel bei gutem Wetter. Für sie waren speziell Erlebnisparcours und Workshops vorbereitet. Die gelungene Projektwoche und der enge kreative Austausch von Schülern und Lehrern veranlasste eine ausgelassene Stimmung am Sommerfest. Es herrschte eine tolle Atmosphäre und die knapp 1500 Besucher waren restlos begeistert. Das Sommerfest war ein voller Erfolg.
Cornelia Kirch/Sören Ahlhaus
Jeder konnte an Michael Jackson´s „We are the world“ mitwirken.
Hier entsteht ein Stop-Motion-Film.
Jede Menge leckere Sachen.
„Nonnewerth rockt“.
