Allgemeine Berichte | 09.11.2022

Hubertusmesse aus dem Tal der wilden Endert in der Wallfahrtskirche Maria Martental

Jagdmusikfreunde boten reife Leistung

Ein kapitales Hirschgeweih zierte den Altar in der Wallfahrtskirche des Klosters Maria Martental. Foto: Benedikt Schmitt

Martental. Weithin schallte am Sonntag der harzige Klang der Parforcehörner, als die Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ ihre Instrumente in der Wallfahrtskirche Maria Martental erklingen ließen. Im Rahmen einer Hubertusmesse boten die sechs Aktiven eine reife Leistung unter Hornmeisterin Wilma Wagner. Dicht besetzt war das Gotteshaus, als Kompositionen von Jules Cantin, Gustave Rochard, Hubert Heinrich unter Bearbeitung von Reinhold Stief gespielt wurden. Das Parforcehorn verlangt vom Bläser einiges, denn seine Naturtöne werden ohne Ventile nur mit den Lippen gebildet. Pater Andreas Pohl SCJ zelebrierte den Gottesdienst, in dem es um die Bewahrung der Schöpfung, um die den Jägern anvertraute Natur und die Nutzung der Felder und Wälder ging. In seiner Predigt nannte der Geistliche unter anderem zwei Bilder aus dem Bereich der Jagd: Er zeigte am Beispiel des Wolfes und von Jagdhunden, wie sich Jagdszenen und Spiritualismus als theologische Anschauung vergleichen lassen. Abschluss des ansprechenden Gottesdienstes war dann das gemeinsam vorgetragene Kirchenlied „Großer Gott wir loben dich“, das zusammen mit Bläsern, Orgel und der Gemeinde ertönte.

Franz-Josef Becker bedankte sich am Schluss bei Pater Andreas Pohl für die Gelegenheit, mal wieder in der Wallfahrtskirche eine Hubertusmesse zu gestalten, zumal er und seine Mitjäger rund um das Kloster im Revier Leienkaul die Jagd ausüben. TT

Ein kapitales Hirschgeweih zierte den Altar in der Wallfahrtskirche des Klosters Maria Martental. Foto: Benedikt Schmitt

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