Allgemeine Berichte | 31.05.2023

Matthiasbruderschaft Kobern-Gondorf pilgert nach Trier

Jahrelange Tradition des Pilgerns bleibt stark

Der Weg ist das Ziel: Pilger aus Kobern unternehmen dreitägige Wallfahrt zur Matthiasbasilika in Trier. Foto: privat

Kobern-Gondorf. Die Freude am Pilgern ist ungebrochen, auch nach 34 Jahren seit 1989. Das bewiesen über 50 Pilgersleut auf dem Weg zur Matthiasbasilika nach Trier. Um 6 Uhr früh verabschiedete uns Pater Sabi nach einem Morgenimpuls im Pfarrheim in Kobern.

Eine Frühstückspause im Weinhof Gietzen in Hatzenport, Mittagsrast in Treis, weiter zum Bahnhof in Cochem, von wo uns die Bahn nach Bullay brachte. Letzte Herausforderung: Steiler Anstieg hinauf zur Marienburg, 38 km Tagesetappe geschafft.

Am nächsten Morgen führte der Weg über die Moselhöhen nach Klausen unterwegs mit Meditationen, Gebeten, Gesängen vorgetragen an Kapellen, in freier Natur. Gespräche miteinander geben Kraft, belegen den Sinn des Pilgerns. Gestärkt durch eine Mittagspause in Platten ging es bergauf zur Wallfahrtskirche in Klausen. Nach einem Empfang und Gottesdienst, gehalten von Pater Albert, freuten sich alle auf die Busfahrt zurück zur beliebten Marienburg.

Der letzte Tag begann wiederum mit einer Busfahrt bis Bekond, dann zu Fuß weiter nach Schweich und Ehrang mit jeweils einer Pause. Der Weg zum Apostelgrab ist lang. Alle Reserven werden nochmals mobilisiert, dann das Ziel vor Augen - die Basilika. Geschafft, insgesamt 96 km gemeistert! Bei der Begrüßung durch Pilgerpater Athanasius erhielten 6 Neupilger einen Pilgerstrauß mit Plakette. Geehrt wurden darüber hinaus 2 Pilger mit einer Kerze für 25-maliges Pilgern. Eine besondere Erwähnung und Ehre wurde einer Pilgerin für 30-maliges Pilgern zum Apostelgrab zuteil.

„Pilgern ist in“. Das wissen unsere Mitglieder seit 1989. Unser Miteinander unterwegs in der Natur, die abendlichen Geselligkeiten nach den Strapazen des Tages, die stets herzliche Aufnahme und die gute Bewirtung auf der Marienburg waren wichtige Elemente auf unserem Pilgerweg. Nun, nach vielen Jahren müssen wir Abschied nehmen von der Marienburg. Dieser Ort mit langer Tradition und nun ungewisser Zukunft wird geschlossen, verkauft - und wir müssen uns für die kommenden Jahre nach einer neuen Unterkunft umsehen.

Zum Glück gibt es Menschen, die uns unterstützen vor und während der Pilgertage. So Bernd Beth, der uns durch die Bereitstellung eines Fahrzeugs den Gepäcktransport zur Marienburg ermöglichte, die Fahrt dorthin übernahm Manfred Dohr. Familie Gietzen aus Hatzenport bietet seit Jahren ihren Weinhof zur Frühstückspause am Starttag an. Dafür sind wir sehr dankbar.

Die Bruderschaft übernimmt ehrenamtlich von Karfreitag bis Allerheiligen an allen Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr die Aufsicht in der dann geöffneten Matthiaskapelle. Dieses Angebot wird von Besuchern gerne angenommen.

Am 19. Juli wird um 18 Uhr ein Gottesdienst in der Matthiaskapelle für die Pfarrgemeinde gefeiert, mitgestaltet von der Bruderschaft. Eine gute Gelegenheit, die Gemeinschaft näher kennen zu lernen. Mit Sicherheit ist der Termin für die nächste Pilgerwanderung nach Trier vom 2 bis 4. Mai 2024 bei den Mitgliedern schon eingeplant.

Der Weg ist das Ziel: Pilger aus Kobern unternehmen dreitägige Wallfahrt zur Matthiasbasilika in Trier. Foto: privat

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