Gemeinschaftsübung der Freiweilligen Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Polizei
Jahresabschlussübung an der Kläranlage in Dümpelfeld
Dümpelfeld. Bei der Gemeinschaftsübung der Freiweilligen Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Polizei hatte Reifferscheids Wehrführer Bernd May auch stellvertretender Wehrleiter und Ottmar Ley Wehrführer von Dümpelfeld folgendes Scenario erdacht. Im Gebäude des Salzsäurelagers der Verbandsgemeinde Kläranlage, kommt es zu einer größeren Verpuffung beim befüllen des angrenzenden Hochsilos. Im Gebäude ist Feuer aus gebrochen und zwei Arbeiter werden in dem stark verrauchten Gebäude vermisst. Zwei Personen konnten sich auf das Hochsilo in Sicherheit bringen, wovon einer durch einen Sturz schwer verletzt ist. Wegen des einsetzenden Regens und den Minus Temperaturen bestand erhebliche Rutsch- und Absturzgefahr auf dem Metalldach des Silos.
Die Drehleiter wurde angefordert
Nach erkunden der Sachlage durch die Feuerwehr Dümpelfeld wurden die Nachbarwehren aus Adenau, Reifferscheid und Schuld nachalarmiert. Vor allem die Drehleiter wurde gebraucht. Das Szenario wurde ausgeleuchtet und es begann die Menschenrettung aus dem verrauchten Gebäude unter schwerem Atemschutz, und Versorgung des verletzten durch das DRK. Die Wehren aus Schuld und Reifferscheid konnten durch sicheres Vorsteigen auf das Silo über die angebaute Leiter nach der Erstversorgung die Verletzten mit dem Gerätesatz Absturzsicherung gegen den Absturz sichern. Anschließend wurden die Personen über die Drehleiter mit der Schleifkorbtrage geborgen und zur weiteren Behandlung dem DRK übergeben werden.
Lob an die Einsatzkräfte
Im Anschluss wurde das Gebäude mit Überdruck Belüftungsgeräten entraucht. Nach knapp einer guten Stunde war die gemeinsame Übung der Wehren beendet. Bei der anschließenden „Nachbesprechung“ in der „DüNaLü“ lobte Dieter May die gute und reibungslose Zusammenarbeit der über 50 Wehrleuten mit 12 Einsatzfahrzeugen, mit den DRK Leuten Notarzt Dr Martin Schiffarth, und der Polizei, untereinander. Außerdem richtete Bernd May seinen Dank an den Werkleiter des Abwasserwerkes der VB Norbert Weiler der zusammen mit der VBG Beigeordneten Andrea Knechtges die Übung Beobachtete, sowie dem Betriebsleiter Patrick Kuhl für die Benutzung der Anlage. Sein besonderes Lob galt allen an der Übung beteiligten Feuerwehren. Denn diese Übungen dienen dazu Ortskenntnisse zu erhalten, an besonderen Gebäuden und Anlagen. Sie trägt wieder dazu bei, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander und mit Rettungsdienst und Polizei funktioniert. So das sich auch in Zukunft die Bevölkerung auf Feuerwehren und Rettungsdienste „verlassen“ können, wenn Gefahr im Verzug ist. SES
Der Verletzte wird vom Notarzt weiter versorgt. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Der Übungsleiter und stellv. Wehrleiter Bernd May Mitte gibt Anweisungen. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Sehr zufrieden waren alle beteiligten mit der Gemeinschaftsübung. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Nur unter schwerem Atemschutz ging man auf die Suche nach dem Verletzten. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Der Verletzte vom Hochsilo ist geborgen Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
