Ioanna Giannaki und Uwe Arenz präsentierten ungewöhnliches Programm
Jazz in sieben Sprachen
Verschiedene Stücke den Landesstilen der Sprachen angepasst
Wachtberg-Ließem. Als kleine Weltreise war das Programm von Ioanna Giannaki und Uwe Arenz angekündigt. Nicht nur in sieben Sprachen präsentierten sie Stücke verschiedener Stilrichtungen, sie unterschieden auch die Stile der europäischen Länder von jenen der südamerikanischen Gebiete. Rund 80 Gäste genossen das vielfältige Programm im Köllenhof.
Anfang 20 sei sie gewesen, als sie in ihrer Studienzeit in Saloniki in Griechenland ein Stück von Apostolos Kaldaras sang. Weil die Stücke, die sie interpretierte, immer einen jazzigen Klang bekamen, hatte man ihr geraten, Jazz zu singen, berichtete die Sängerin aus Wachtberg. So begann sie, sich mit den Stilen und Stücken verschiedener Sprachen zu beschäftigen.
Vor vier Jahren lernte sie bei einem Auftritt den Gitarristen Uwe Arenz kennen, mit dem sie das gemeinsame Programm auf die Beine stellte.
„Dabei sind Stücke in deutscher, griechischer und englischer Sprache“, erzählte die Künstlerin. Ebenso von ihr zu hören waren aus dem Latein abgeleitete Sprachen wie Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch. Uwe Arenz spielt seit 40 Jahren Gitarre. Gut abgestimmt bildeten die beiden ein Duo, dass man auch im Jazztempel Köllenhof selten zu hören bekommt.
So hörten die Besucher Stücke von Marlene Dietrich, „sy mu kháraxes poría“ im Stil des Rembetiko, französische Chansons, englischen Swing und italienische Filmmusik. Aus dem Spanischen hatten die beiden Salsa aus Südamerika und Flamenco aus Spanien mitgebracht. Bossa Nova aus Brasilien und Fado aus Europa sang Giannaki in portugiesischer Sprache.
Ioanna Giannaki präsentierte die Stücke mit Leidenschaft. Foto: Petra Reuter
Uwe Arenz begleitete die Stücke mit hörbarer Erfahrung eines langjährigen Jazz-Gittaristen. Foto: Petra Reuter
