Allgemeine Berichte | 19.03.2016

Leo Stausberg Schule in Brohl-Lützing

Jedem Kind seine Kunst

Die Kinder der Klasse zwei mit ihrer Klassenlehrerin Cindy Glauer.Privat

Brohl-Lützing. Im Rahmen des Landesprogramms „Jedem Kind seine Kunst“ wurde mit Schülerinnen und Schülern der Leo Stausberg Schule in Brohl-Lützing das Projekt „Bildhauerisches Arbeiten mit Ton und Gips“ durchgeführt. Kulturelle Bildung ist ein elementarer Bestandteil in der Förderung junger Menschen.

Sie regt Kinder und Jugendliche dazu an, selbst kreativ zu werden und wirkt sich positiv auf deren Persönlichkeitsentwicklung aus. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung beschlossen, das Landesprogramm „Jedem Kind seine Kunst“ zu realisieren.

Hieran nehmen professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz oder künstlerischer Wirkungsstätte in Rheinland-Pfalz teil.

Mithilfe des Landesprogramms sollen Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen sowie aus allen sozialen Schichten an Kunst und Kultur herangeführt werden. Die freischaffende und medienübergreifend arbeitende Künstlerin Karin Meiner mit Atelier in Burgbrohl bot in der Datenbank des Landesprogramms das Projekt „Objekte und Skulpturen in Ton und Gips“ an.

Mit den Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse von Frau Sabine Heinemann-Gross und der zweiten Klasse von Frau Cindy Glauer arbeitete Karin Meiner dreidimensional, das heißt bildhauerisch mit Ton und Gips.

Der Fantasie freien Lauf lassen

In der ersten Phase wurden kreative Gehversuche mit dem Material „Ton“ gemacht. Die Kinder formten aus dem weichen Ton frei und sehr spielerisch Objekte und Figuren. Der nächste Schritt war der Umgang mit dem Material „Gips“. Gips wurde angerührt, in flüssigem Zustand in Tüten gegossen, um ihn dann in den Tüten erstarren zu lassen. Mit der hartgewordenen „Zufallsform“ wurde anschließend weitergearbeitet. Die Kinder erprobten die verschiedensten Werkzeuge. Zum Schluss kam zur Vervollständigung und Betonung noch Farbe zum Einsatz. Zufrieden sagte Karin Meiner: „Ich inspiriere und unterstütze die Kinder dabei, ihre je eigenen Formen zu finden und helfe ihnen mit dem fachlich richtigen Umgang der Werkzeuge.“

Das Kreativangebot ergänzt die Lernstrukturen im Unterricht und hat zum Ziel, das ganzheitliche Lernen mit allen Sinnen zu fördern. Die Kinder freuten sich bereits vor Beginn des Projekts auf das Werkeln und wussten, dass sie hierbei frei experimentieren und ihrer Fantasie freien Lauf lassen könnten. Auch die Schulleiterin Frau Tatjana Massion freute sich: „Projekte dieser Art fördern die Schülerinnen und Schülern auf eine ganzheitlich kreative Art und Weise. Sie ermöglichen den Kindern, sich emotional auszudrücken.“ Zu sehen sind die entstandenen Objekte in der Vitrine der Schule.

Die Kinder der Klasse zwei mit ihrer Klassenlehrerin Cindy Glauer.Foto: Privat

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