Allgemeine Berichte | 31.01.2018

In Rheinbach werden im Jahr 2018 zwei große Jubiläen gefeiert

Jedes Glas bekommt seinen Paten

Die Paten stellten sich zu einem Erinnerungsfoto zusammen.privat

Rheinbach. Die Glasstadt Rheinbach feiert 2018 zwei Jubiläen: Im April wird die Glasfachschule 70, im September das Glasmuseum 50 Jahre alt. Zu diesem Anlass wird es im September eine Festwoche und die Ausstellung „50 Jahre - 50 Gläser“ geben, anhand derer die Entwicklung des Museums, seiner Sammlung und Ausstellungstätigkeit vermittelt werden soll. Kataloge richten sich in der Regel an das fachlich orientierte Publikum von besonderen Ausstellun-gen. Dies wird bei der Jubiläumsausstellung nicht anders sein: Natürlich werden die 50 ausgestellten Gläser im Vordergrund stehen. Neu ist der Gedanke der vom Museumsbeirat eingesetzten Arbeitsgruppe, für jedes Glas einen „Paten“ zu suchen, der seine ganz persönlichen Gedanken und Empfindungen zu jeweils einem Glas zu Papier bringt. Der Plan sieht vor, dass für jedes der von Helga Feuser-Strasdas und Gisela Petersdorff aus der Jubiläumsarbeitsgruppe zusammen mit Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius ausgesuchten 50 Gläser eine Doppelseite entsteht - rechts mit dem fachlichen, links mit dem persönlichen Beitrag.

Mit diesem ungewöhnlichen Projekt soll zuallererst eine größere Identifizierung der Bevölkerung für ihre „Glasstadt Rheinbach“ erreicht werden. Darüber hinaus sollen der Katalog und sein Ver-kaufspreis so gestaltet werden, dass er auch von den „Nicht-Fachleuten“ gekauft wird und damit zur Finanzierung der Festwoche beiträgt. Der Bitte des Bürgermeisters Stefan Raetz, sich an diesem besonderen Projekt zu beteiligen, sind 50 Persönlichkeiten, die einen Querschnitt der Rheinbacher Bürgerschaft repräsentieren, gern nachgekommen. Zuletzt folgten zahlreiche Damen und Herren der Einladung ins Glasmuseum. Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius, Beiratsvorsitzender Helmut Nikolaus und Joachim Strasdas, Vorsitzender der „Freunde edlen Glases“, begrüßten die Gäste. Arnd Pötter, der als Mitglied des Fördervereins mit allen 50 Paten vorab gesprochen hatte, gab organisatorische Hinweise. Dr. Ruth Fabritius stellte die 50 ausgesuchten Gläser vor (von historischen Gläsern über Studioglasobjekte bis hin zu Wandbildern) und beantworte zusammen mit den „Freunden“ die zahlreichen Fragen zu den ausgewählten Stücken. Dann konnten sich die Paten „ihr“ Stück aussuchen, das sie in besonderem Maß ansprach. Schnell entwickelten sich lebhafte Diskussionen, es gab „Kandidaten“, auf die gleich mehrere Paten ein begehrliches Auge geworfen hatten. Zuletzt waren alle Anwesenden mit „ihrem“ Stück hochzufrieden. Den Paten, die bei diesem Treffen nicht dabei sein konnten, wird „ihr“ Stück zugelost. Alle haben nun bis Ende März Zeit, ihre Gedanken zu den ausgesuchten Gläsern zu Papier zu bringen.

Die Paten stellten sich zu einem Erinnerungsfoto zusammen.Foto: privat

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