Überraschung für Rheinbrohls Ortsbürgermeister
„Jenseits des Protokolls“
Verbandsgemeindemöhnenprinzessin Erika I. stattete Oliver Labonde eine närrische Visite ab
Rheinbrohl. „Man müsste nochmal 20 sein“, hallt es durch die Säle und Gaststätten, wenn die erste Verbandsgemeindemöhnenprinzessin Erika mit ihren drei Hofdamen auftritt. Zwar sind sie die nicht mehr ganz jung, aber dennoch haben die vier Damen aus Rheinbrohl und Bad Hönningen jede Menge Temperament und feiern in dieser Session kräftig mit.
Erika Giesen stammt ursprünglich aus Rheinbrohl und ist allen Orten der Verbandsgemeinde sehr verbunden (BLICK aktuell berichtete). Daher war es ihr auch ein besonderes Anliegen, Rheinbrohls Ortsbürgermeister Oliver Labonde ihren Orden und das Prinzessinnenbild mit einer Collage der vier Damen zu überreichen, und zwar in Form einer Überraschung. Nachdem Gemeindesekretärin Tanja Becker eingeweiht und ein geeigneter Termin „geblockt“ wurde, an dem auch „BLICK aktuell“-Mitarbeiter Andreas Kossmann nicht ganz unschuldig war, konnte die große Stunde kommen. „Meine einzige Order war, dass ich heute ein Hemd anziehen sollte, aber was genau passiert, wurde mir nicht verraten“, so Labonde als der Prinzessinnenbus vorfuhr.
Er staunte nicht schlecht, als die drei Damen Erika, Ilke und Brigitte ihn umarmten. Hofdame Ute war leider verhindert, aber auch mit den anwesenden drei Damen folgte ein herzlicher Empfang, bei dem der Ortsbürgermeister Orden, Bild und – nicht zu vergessen – reichlich Bützchen erhielt. Natürlich hatte die Gemeindesekretärin auch an eine flüssige Stärkung der Damen gedacht und eine Flasche Sekt gekühlt, die dann von Hausmeister Jürgen Schneider serviert wurde. Ein tolles Gespräch über Rheinbrohl, Karneval und die Welt rundete den Besuch ab.
Am Schwerdonnerstag empfängt das Rathaus die „Perlen vom Rhein“ und die Hönninger Karnevalsgesellschaft mit dem ersten Hünnijer Dreigestirn um Prinz Fred I. „Dieser Tag war für uns aber keine Option“, so Prinzessin Erika, „an diesem Tag sind mein Team und ich in den einzelnen örtlichen Möhnenvereinen, zu denen wir innerhalb der Verbandsgemeinde gehören, wie alle Jahre aktiv. Das ist Großkampftag für eine echte rheinische Möhne.“
Selbstverständlich wurde auch geherzt und gebützt.
