Allgemeine Berichte | 24.04.2018

23 Kinder empfingen in Kempenichs Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus die erste Hl. Kommunion

„Jesus ist unser Hirte“

Traditioneller Zug von der Grundschule zur Kirche. BE

Kempenich. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen empfingen am Sonntag 23 Kinder in Kempenichs Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus die Kommunion. Traditionell begann der große Tag mit einem gemeinsamen Zug von der Grundschule zur Kirche. An der Spitze die Goldbach Musikanten, gefolgt von den Messdienern, den Kommunionkindern in weißen Kleidern und schwarzen Anzügen, ihren Eltern, Pastor Erich Fuchs, Diakon Sebastian Pollitt und Gemeindereferentin Barbara Brötz. Sie hatte gemeinsam mit den Katecheten die Kinder in vier kleinen Gruppen auf diesen festlichen Gottesdienst vorbereitet, an dem die Mädchen und Jungen in die Kirchengemeinschaft aufgenommen wurden. Denn Kommunion, so Gemeindereferentin Barabara Brötz im ebenso feierlichen wie fröhlichen Gottesdienst, bedeutet ja nichts anderes als „Komm in die Gemeinschaft“. Seit Sonntag also ist die Kempenicher Kirchengemeinschaft um 23 aufgeweckte Kinder aus Kempenich, Engeln, Spessart, Hannebach, Hohenleimbach und Lederbach größer geworden.

Und die hatten sichtlich Freude daran, sich in den Gottesdienst einzubringen, nachdem zwei von ihnen die Taufkerzen entzündet und das Licht weitergegeben hatten. Die Kommunionkinder erneuerten das Taufgelöbnis und das Glaubensbekenntnis. In einem lebhaften Dialog mit Barbara Brötz erklärten sie, warum Jesus ihr Vorbild ist, dem sie nacheifern wollen: Er ist der Hirte, der seine Schafe nicht nur hütet wie ein Auftragshirte, sondern mit sein Leben schützt. Der sich am Kreuz geopfert hat für die Menschen, seine Schäfchen. Der alle seine Schäfchen schützt und über die weißen genauso wacht wie über die schwarzen Schafe. Denn Gott liebt alle Menschen. „Jesus kümmert sich in seiner großen Liebe sogar mehr um die schwarzen Schafe, denn, so sagt er: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.“ Diese 23 Kinder wollen selbst gute, kleine Hirten werden.

Sie trugen ihre Fürbitten vor und brachten ihre Gaben dar. Und empfingen schließlich zum ersten Mal in ihrem Leben die Kommunion.

Auf ihrem Weg zu kleinen Hirten, so Pfarrer Erich Fuchs in seiner Predigt, „seid ihr schon ein ganzes Stück vorangekommen.“ Auch wenn es für Kinder sicherlich nicht ganz einfach sei, sich vorzustellen, dass die kleine Scheibe Brot, das in der Kommunion gereicht wird, ein Symbol des Leibes Christi ist. Deshalb forderte er die Kommunionkinder auf, immer wieder zur Kommunion zu kommen und ihren Glauben auf diese Weise zu vertiefen. Er wünschte den neuen Mitgliedern der Gemeinschaft alles Gute für ihren Lebensweg. Und schloss ganz persönliche Wünsche für die Feier im privaten Familienkreis an.

Ein besonderer Dank für die musikalische Begleitung galt Brigitte Schmitt (Gesang), die jeden Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis macht und natürlich Markus Breitenauer an der Orgel.

Die Kommunionkinder auf der Treppe der Kirche St. Philippus und Jakobus mit Pfarrer Erich Fuchs, Diakon Sebastian Pollitt und Barbara Brötz.

Die Kommunionkinder auf der Treppe der Kirche St. Philippus und Jakobus mit Pfarrer Erich Fuchs, Diakon Sebastian Pollitt und Barbara Brötz.

Traditioneller Zug von der Grundschule zur Kirche. Fotos: BE

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