Dr. Tanja Machalet ruft Kommunen, Chöre und Musikvereine zur Bewerbung als „Landmusikort des Jahres 2027“ auf
„Jetzt den Westerwald ins Rampenlicht bringen“
Westerwaldkreis. Musik gehört zum Westerwald – in den Dörfern, Gemeinden und Städten, auf Vereinsfesten und Kirmesplätzen, in Kirchen und Gemeindehäusern, bei Konzerten und Jubiläen. Chöre, Musikvereine und Ensembles leisten dabei einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander. Jetzt können Westerwälder Kommunen dieses Engagement bundesweit sichtbar machen: Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester suchen erneut die „Landmusikorte des Jahres 2027“.
Die Bundestagsabgeordnete und Verbandsleitung des Kreischorverbands Westerwald, Dr. Tanja Machalet, ruft die Kommunen im Westerwald dazu auf, gemeinsam mit ihren Chören, Musikvereinen und weiteren musikalischen Initiativen eine Bewerbung auf den Weg zu bringen.
„Im Westerwald wird unglaublich viel und mit großer Leidenschaft musiziert. Unsere Chöre und Musikvereine sind weit mehr als Veranstalter von Konzerten: Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und geben gerade im ländlichen Raum Heimat und Identität. Dieses Engagement verdient Aufmerksamkeit – und Unterstützung. Deshalb möchte ich ausdrücklich dazu ermutigen, zu prüfen, ob die eigene Gemeinde als Landmusikort des Jahres 2027 an den Start gehen kann“, erklärt Machalet.
Bewerben können sich ländliche Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Kommune einem der vier vom Thünen-Atlas definierten Typen von Ländlichkeit zugeordnet ist. Die Bewerbung muss durch die Bürgermeisterin, den Bürgermeister oder eine entsprechende Ortsvertretung unterstützt werden. Die Kommunen können sich dabei gemeinsam mit ihren Kultureinrichtungen, Vereinen und Ensembles präsentieren.
Für die besten Bewerbungen winken attraktive Preisgelder: Der erste Bundespreis ist mit 18.000 Euro, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 6.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden zehn Förderpreise in Höhe von jeweils 2.000 Euro vergeben. Die Mittel sollen dazu beitragen, neue musikalische Projekte umzusetzen, Kooperationen aufzubauen und nachhaltige Strukturen vor Ort zu stärken.
„Ich denke dabei an die vielen engagierten Menschen, die Woche für Woche ihre Freizeit für Proben, Auftritte, Jugendarbeit und Vereinsleben einsetzen. Gerade dieses Ehrenamt macht unsere Region stark. Und ich bin überzeugt: Der Westerwald muss sich mit seinem musikalischen Engagement nicht verstecken, so Machalet.
Dass Rheinland-Pfalz gute Chancen hat, zeigt bereits die aktuelle Ausschreibungsrunde: Becherbach bei Kirn gehört 2026 zu den ausgezeichneten Landmusikorten und erhielt einen Förderpreis. Bundesweit wurden 2026 insgesamt 13 Kommunen ausgezeichnet. Der erste Bundespreis ging an Ehrenfriedersdorf in Sachsen, das unter anderem durch die Verbindung von traditioneller Musikkultur, modernen Klangwelten und Nachwuchsförderung überzeugte.
Machalet möchte deshalb insbesondere die Chöre und Musikvereine im Westerwald ermutigen, auf ihre Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zuzugehen und gemeinsam zu überlegen, ob eine Bewerbung für die eigene Kommune sinnvoll ist.
„Vielleicht gibt es bei uns im Westerwald genau den Ort, der durch seine musikalische Vielfalt, sein Ehrenamt, seine Nachwuchsarbeit oder besondere Projekte zum Landmusikort des Jahres werden kann. Wir sollten diese Chance nutzen und zeigen, was musikalisch in unserer Region steckt.“
Die Bewerbungsfrist für den „Landmusikort des Jahres 2027“ endet am 31. Januar 2027. Informationen zu den Voraussetzungen und zur Antragstellung stellt der Bundesmusikverband Chor & Orchester online bereit.
Pressemitteilung Dr. Tanja Machalet