Allgemeine Berichte | 23.09.2026, 13:49 Uhr

Dr. Tanja Machalet ruft Kommunen, Chöre und Musikvereine zur Bewerbung als „Landmusikort des Jahres 2027“ auf

„Jetzt den Westerwald ins Rampenlicht bringen“

Westerwaldkreis. Musik gehört zum Westerwald – in den Dörfern, Gemeinden und Städten, auf Vereinsfesten und Kirmesplätzen, in Kirchen und Gemeindehäusern, bei Konzerten und Jubiläen. Chöre, Musikvereine und Ensembles leisten dabei einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander. Jetzt können Westerwälder Kommunen dieses Engagement bundesweit sichtbar machen: Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester suchen erneut die „Landmusikorte des Jahres 2027“.

Die Bundestagsabgeordnete und Verbandsleitung des Kreischorverbands Westerwald, Dr. Tanja Machalet, ruft die Kommunen im Westerwald dazu auf, gemeinsam mit ihren Chören, Musikvereinen und weiteren musikalischen Initiativen eine Bewerbung auf den Weg zu bringen.

„Im Westerwald wird unglaublich viel und mit großer Leidenschaft musiziert. Unsere Chöre und Musikvereine sind weit mehr als Veranstalter von Konzerten: Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Gemeinschaft und geben gerade im ländlichen Raum Heimat und Identität. Dieses Engagement verdient Aufmerksamkeit – und Unterstützung. Deshalb möchte ich ausdrücklich dazu ermutigen, zu prüfen, ob die eigene Gemeinde als Landmusikort des Jahres 2027 an den Start gehen kann“, erklärt Machalet.

Bewerben können sich ländliche Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Kommune einem der vier vom Thünen-Atlas definierten Typen von Ländlichkeit zugeordnet ist. Die Bewerbung muss durch die Bürgermeisterin, den Bürgermeister oder eine entsprechende Ortsvertretung unterstützt werden. Die Kommunen können sich dabei gemeinsam mit ihren Kultureinrichtungen, Vereinen und Ensembles präsentieren.

Für die besten Bewerbungen winken attraktive Preisgelder: Der erste Bundespreis ist mit 18.000 Euro, der zweite mit 10.000 Euro und der dritte mit 6.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden zehn Förderpreise in Höhe von jeweils 2.000 Euro vergeben. Die Mittel sollen dazu beitragen, neue musikalische Projekte umzusetzen, Kooperationen aufzubauen und nachhaltige Strukturen vor Ort zu stärken.

„Ich denke dabei an die vielen engagierten Menschen, die Woche für Woche ihre Freizeit für Proben, Auftritte, Jugendarbeit und Vereinsleben einsetzen. Gerade dieses Ehrenamt macht unsere Region stark. Und ich bin überzeugt: Der Westerwald muss sich mit seinem musikalischen Engagement nicht verstecken, so Machalet.

Dass Rheinland-Pfalz gute Chancen hat, zeigt bereits die aktuelle Ausschreibungsrunde: Becherbach bei Kirn gehört 2026 zu den ausgezeichneten Landmusikorten und erhielt einen Förderpreis. Bundesweit wurden 2026 insgesamt 13 Kommunen ausgezeichnet. Der erste Bundespreis ging an Ehrenfriedersdorf in Sachsen, das unter anderem durch die Verbindung von traditioneller Musikkultur, modernen Klangwelten und Nachwuchsförderung überzeugte.

Machalet möchte deshalb insbesondere die Chöre und Musikvereine im Westerwald ermutigen, auf ihre Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zuzugehen und gemeinsam zu überlegen, ob eine Bewerbung für die eigene Kommune sinnvoll ist.

„Vielleicht gibt es bei uns im Westerwald genau den Ort, der durch seine musikalische Vielfalt, sein Ehrenamt, seine Nachwuchsarbeit oder besondere Projekte zum Landmusikort des Jahres werden kann. Wir sollten diese Chance nutzen und zeigen, was musikalisch in unserer Region steckt.“

Die Bewerbungsfrist für den „Landmusikort des Jahres 2027“ endet am 31. Januar 2027. Informationen zu den Voraussetzungen und zur Antragstellung stellt der Bundesmusikverband Chor & Orchester online bereit.

Pressemitteilung Dr. Tanja Machalet

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Rund ums Haus
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Saisonstart und Disco Disco
Tag der offenen Tür Freiwillige Feuerwehr Kripp
Ganzseitige Anzeige "Remagen"
Anzeige Heide blüht
Empfohlene Artikel
Der Platz an der Linde im Zentrum von Bad Neuenahr.  Foto: ROB
34

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Arbeiten zur flutbedingten Wiederherstellung am Platz an der Linde als Teil der Gesamtwiederherstellung der Fußgängerzone von Bad Neuenahr beginnen wie geplant Anfang Oktober. Durch den Start am Montag, 5. Oktober werden sowohl der Feierabendmarkt am 1. Oktober als auch die zeitgleich stattfindende Kirmes Bad Neuenahr nicht beeinträchtigt.

Weiterlesen

Pfarrer Dr. Arno-Lutz Henkel.  Foto: privat
8

Kennen Sie Nikolaus von der Flüe? Der besagte Schweizer starb bereits 1487, aber wer sich mit ihm beschäftigt, der stösst auf eine vielschichtige und faszinierende Person. Als Offizier, Ratsherr und Richter, Ehemann und Vater von zehn Kindern, lebte er ein abgesichertes Leben. Als er um die 50 Jahre alt war, änderte er unter Zustimmung seiner Frau, sein Leben: Er verließ seine Familie, zog sich in die Einsamkeit zurück, um als Einsiedler zu leben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Abordnung mit Dreigestirn der KG,,Bunte Kuh“ Walporzheim
517

Rech. Am Sonntag, den 20. September 2026, fand in Rech der traditionelle Winzerfestumzug statt. Und auch wenn der Himmel zunächst noch einige Regentropfen bereithielt, meinte es der Wettergott pünktlich zum Start des Festzuges gut mit den Teilnehmern und Zuschauern: Der Regen hörte auf und der Winzerfestumzug konnte bei trockener Witterung starten.

Von Hardy Mies aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen