ADFC-Fahrradklimatest 2014 zeigt Defizite für Rheinbach
„Jetzt fängt die Arbeit erst an“
Versammlung am Montag, 9. März
Rheinbach. Die Auswertung des ADFC-Fahrradklimatests 2014 - unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans - brachte ein ernüchterndes Ergebnis für Rheinbach. Sämtliche Kriterien, wie die Erreichbarkeit der Innenstadt, die Sicherheit im Verkehr, die Breite und Oberflächenbeschaffenheit der Radwege bis hin zum Winterdienst ergaben negative Noten zwischen vier und sechs.
Es macht wenig Spaß, innerhalb der Stadt mit dem Fahrrad zu fahren. Die meisten der 78 Radfahrerinnen und Radfahrer, die hier an der Umfrage teilgenommen haben, fühlen sich nicht ernst genommen. Ampelschaltungen sind nicht gut auf das Radfahren abgestimmt. Werbung für das Radfahren - Fehlanzeige. Und auch in der Zeitung wird nicht positiv über das Radfahren berichtet.
So schlecht das Ergebnis auch scheinen mag - viele Städte haben es erst gar nicht in die Auswertung geschafft, wie Bad Honnef oder Königswinter. Die Situation muss dringend geändert werden. Die politisch Verantwortlichen, die Stadtverwaltung, die Schulen, die Gewerbetreibenden, alle Stellen, denen ein lebens- und liebenswertes Rheinbach am Herzen liegt, müssen sich zusammenfinden und an einem fahrradfreundlichen Rheinbach arbeiten. Mit dabei ist der ADFC Rheinbach, der am Montag, 9. März, um 18.30 Uhr, im Himmeroder Hof zu dem Thema eine Mitgliederversammlung durchführt. Gäste sind willkommen. Gemeinsam sollte es gelingen, die Liste der vor Rheinbach liegenden Städte aufzurollen.
