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Trau dich zu beten: Pilgern ist Beten mit den Füßen

Jodokuspilger auf dem Weg

08.10.2019 - 14:18

Bad Neuenahr. Trotz Lesezeit konnte Brudermeister Thomas Ley und sein Team am vierten Samstag im September 30 Pilgerinnen und Pilger zur diesjährigen Wallfahrt zum Heiligen Jodokus begrüßen.

Am frühen Morgen – in der Aussendungsfeier – konnte Diakon Bernhard Stahl der Pilgergruppe schon einige wichtige Impulse für eine Pilgertour mitgeben. Das Motto lautete in diesem Jahr: „Trau dich zu beten: Pilgern ist Beten mit den Füßen“. Mit dem Segen gestärkt machte sich die Gruppe bei trockenem Wetter auf den Weg.

Mittagspause war - wie es schon seit einigen Jahren Tradition ist - oberhalb von Cassel. Leckere Suppe und kühle Getränke gaben den Pilgerinnen und Pilgern Stärkung für die zweite Hälfte auf dem Weg nach Langenfeld. Am frühen Nachmittag erreichten sie dann den Eifel-Dom und erhielten dort vom Diakon den Pilgersegen.

Die feierliche Eucharistiefeier am Abend wurde wieder vom Kirchenchor aus Langenfeld mitgestaltet. An die 280 Pilgerinnen und Pilger konnte Monsignore Schrupp am 1. Pilgerwochenende begrüßen, was ihn mit Stolz erfüllte. Sonntagsmorgen - 7.45 Uhr - ging es für die Dernauer Pilgerschar wieder auf den Heimweg ins Ahrtal.

Auf dem Arfter Berg wurde die Morgenandacht gefeiert, die von Marion Noll und Andrea Bertram gehalten wurde. Auch sie hatten schöne und inhaltsreiche Texte und Gebete zum diesjährigen Motto ausgewählt.

Jubilare waren in diesem Jahr auch mit unterwegs. Isolde Schurse und Fred Sebastian sind bereits 25 Mal dabei, Günter Bader und Thomas Ley sogar 35 Mal.

Bereits von Kindheit an ist Gisbert Ley dem Jodokus treu. So hat er sich in diesem Jahr zum 45. Mal auf den Pilgerweg gemacht.

Gratulation der Mitpilger, ein Präsent sowie Urkunden von der Pfarrgemeinde in Langenfeld waren Zeichen des Dankes für diese Treue. Die Ehrungen übernahm in diesem Jahr Christian Justus Sebastian, der sich auch als Vorbeter in das Team eingearbeitet hat.

Der Heimweg verlief ohne Probleme. Am Hasenkreuz angekommen dankte der Brudermeister allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen haben. Aber auch Fred Sebastian, in diesem Jahr Jubilar und Ortsbürgermeister von Dernau sowie Sohn des alten Brudermeisters Hans Sebastian, ergriff das Wort und dankte dem Team um Thomas Ley für den Einsatz und die Mühen. Er ist stolz darauf, dass diese Tradition noch immer Bestand hat und aufrechterhalten wird und hofft noch auf viele weitere Prozessionen.

Im Dorf angekommen, begrüßte Pastor Spiller die Pilgerschar und dankte herzlich für „das sich auf den Weg machen, für sich, für die Pfarrgemeinde und für die Welt“.

In der Abschlussfeier segnete er noch eine Jodokusfigur, die ein Pilger nunmehr in seinem Haus aufstellt, weil er ihm soviel bedeutet. Ein kräftig gesungenes „Großer Gott, wir loben Dich“ und „Wunderschön prächtige“ liess die Andacht ausklingen und alle gingen – gesegnet und gut gelaunt – nach Hause mit neuen Impulsen und Erinnerungen an ein schönes Pilgerwochenende.

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Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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