Arbeitskreis Rheinbach-Rhinebeck/NY
Jubelnder Beifall für weihnachtliche Klänge
Der Arbeitskreis Rheinbach- Rhinebeck/NY veranstaltete sein alljährliches Adventskonzert
Rheinbach. Trotz der überall stattfindenden Weihnachtsmärkte war die Pallotti-Kirche vor dem 2. Advent nahezu vollständig gefüllt, als das traditionelle Adventskonzert des St. Joseph-Gymnaiums Rheinbach, das zugleich das Amerikakonzert ist, begann.
Zwei Schüler aus den Unterstufenchören eröffneten als Moderatoren das Geschehen. Sie sangen glockenrein das Eingangslied „Licht im Dunkel“ und währenddessen zogen die Chöre, jeder mit einer Kerze in der Hand, ein. Nun folgte ein bunter Reigen von Liedern zur Advents- und Weihnachtszeit: neben Besinnlichem erklangen auch frische, rhythmisch bestimmte Lieder. Neben der Leiterin der verschiedenen SJG-Chöre Linda Inkmann trat auch die diesjährige Abiturientin des SJG Sarah Ruf mit dem Oberstufenchor auf.
Anschließend wurde ihre musikalische Arbeit während der vergangenen Monate an ihrer „alten“ Schule gewürdigt und sie wurde gelobt. Die einzelnen Abschnitte des Chor-Programmblocks wurden in launiger Weise von den beiden Schülern moderierend begleitet. Beim letzten Lied „Feliz Navidad“ trat das Schulorchester unter Michael Küßner als Begleitung dazu.
An dieser Stelle des Programms begrüßte Michael Küßner, Musiklehrer am SJG und Vorsitzender des Arbeitskreises Rhinebeck-Rheinbach die Anwesenden. Er berichtete, dass dieser Austausch, der 1978 begründet worden war, im Jahr 2017 etwa 60 amerikanische Jugendliche und ihre Betreuer in Rheinbach und in diesem Jahr ca. 90 deutsche Jugendliche und ihre Betreuer in Rhinebeck/NY zusammengeführt habe. Verschiedene Förderer hatten dies ermöglicht. Besonders zu erwähnen seien dabei der Rotary-Club Bonn-Rheinbach und der Lions Club Bonn-Rhenobacum. Küssner betonte, es sei natürlich wünschenswert, diesen Austausch auch in der Zukunft weiter zu führen.
Daraufhin spielte das Orchester unter der Leitung von M. Küßner eine Ouvertüre von G. Fr. Händel, in der drei Solotrompeten den strahlenden Charakter dieser Musik deutlich unterstrichen. Danach wurde es wieder etwas besinnlicher. Zwei Querflötistinnen spielten barocke Kompositionen und wurden dabei von Manfred Kreuzheck (SJG) an der Orgel begleitet.
Dann wendete sich das Publikum erstaunt um, denn die nächsten Stücke, machtvoll gespielt von der Big Band unter der Leitung von Andreas Wiedemann (SJG) erklangen von der Empore herunter. Auch hier wechselte sich Besinnliches mit rhythmisch Schwungvollem, wie zum Beispiel „Christmas swings“ ab.
Zum Abschluss erklang, von allen Anwesenden gesungen, abwechselnd von Orgel, Orchester und schließlich von allen Musikensembles machtvoll begleitet das Lied „Tochter Zion“, das traditioneller Weise den Abschluss der Amerikakonzerte im Advent bildet.
Pressemitteilung
des Arbeitskreises
Rheinbach/Rhinebeck/NY
