Vortrag von Dr. Hans-Christian Feldmann
Jubiläum einer Jahrhundertidee
Swisttal-Odendorf. Vor 100 Jahren gründete Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus, eine Hochschule, die nur 14 Jahre bestehen sollte, die aber durch ihr zukunftsweisendes künstlerisches Programm bis heute international für Architektur, Kunst und Design von großer Bedeutung ist.
Dr. Hans-Christian Feldmann, Kunsthistoriker und Mitarbeiter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, trug hierzu im Odendorfer Zehnthaus vor.
Anhand zahlreicher Beispiele, vor allem aus dem Bereich der Baukunst, ging er detailliert auf die Entstehung und Weiterentwicklung der Lehranstalt ein.
Leitbild des Bauhauses war, die Architektur mit den anderen Künsten zu verbinden und so den Bau als ein Gesamtkunstwerk zu gestalten, an dem Künstler und Handwerker der unterschiedlichen Gewerke in gleichem Maße Anteil hätten. Die Idee, etwas gemeinsam und ohne klassentrennende Anmaßung zu schaffen, führte dabei auch zu dem Engagement für eine andere Gesellschaft. Dies war eine klare Absage an das vergangene Kaiserreich und ein Bekenntnis zu dem neuen Staat, über dessen Verfassung 1919 ebenfalls in Weimar beraten wurde.
Die erklärte soziale Verpflichtung der Baukunst, so Feldmann, war das eigentlich Neue – die Jahrhundertidee. Da diese Vorstellungen in krassem Gegensatz zu der Ideologie des Nationalsozialismus standen, wurde das Bauhaus von der nationalsozialistischen Agitation scharf angegriffen und 1933 geschlossen.
Nach 1945 wurde die Bauhausidee in der DDR und in der Bundesrepublik unterschiedlich rezipiert. Herrschte in der DDR zunächst eine ablehnende Haltung vor, so knüpfte man in der Bundesrepublik bald nach Kriegsenden wieder an die Bauhaus-Tradition an. 1996 schließlich wurde das Bauhaus zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.
Ausführlich thematisierte Feldmann auch die denkmalpflegerischen Aspekte bei der Erhaltung oder Wiederherstellung von Bauhausgebäuden und die in diesem Kontext durchaus kontroversen Positionen.
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