Allgemeine Berichte | 10.12.2024

Gesangverein Cäcilia-Eintracht 1844 Erpel e.V.

Jubiläumskonzert für 180-jähriges Vereinsbestehen

Das Jubiläumskonzert des Gesangverein Cäcilia-Eintracht 1844 Erpel e.V.Foto: privat

Erpel. In diesem Jahr hat der Gesangverein Cäcilia Erpel einen besonderen Grund zu feiern, denn der Chor kann mit Stolz auf seine 180-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde mit einem großen Konzert am 30. November im Bürgersaal Erpel gefeiert. Um 18.30 Uhr wurde die Tür zum Bürgersaal geöffnet und der Chor staunte, dass in nur kurzer Zeit alle Plätze belegt waren, sodass zusätzliche Tische und Stühle aufgestellt werden mussten.

Feierliche Eröffnung und Ehrengäste

Mit der Vereinshymne „Sancta Cäcilia“ wurde das Jubiläumskonzert unter der Leitung von Gerald Charlier eröffnet. Neben Ortsbürgermeister Günter Hirzmann, den Ehrenmitgliedern Christa Keßler, Ingrid Bonn und Karl Dung konnte die erste Vorsitzende Elke Biel auch Prinz Andy I. samt seinem Gefolge begrüßen. Sie freute sich ebenfalls die Abordnungen aller Erpeler Vereine begrüßen zu dürfen. In ihrer Ansprache machte sie darauf aufmerksam, dass der Chor Mikrophone angeschafft hat, um sein musikalisches Können noch besser in Szene zu setzen. Da diese Anschaffung sehr kostspielig war, suchte der Vorstand des Chores nach finanzieller Hilfe. Dank der Spende eines Sängers, war ein finanzieller Grundstock gelegt. Die weitere finanzielle Unterstützung fand der Vorstand bei der Margret und Gregor Noll Stiftung „Floreat Erpilla“, wo dem Antrag des Chores schnell und unbürokratisch zugestimmt wurde. Für diese finanzielle Unterstützung bedankte sich die Vorsitzende bei Herrn Gregor Noll und Heribert Siebertz. Danach stellte Elke Biel den ersten musikalischen Gesangsblock vor. Zu Ehren der Namenspatronin, der heiligen Cäcilia, sang der Chor aus der Messe breve Nr. 7 in C-Dur von Charles Gounod das Kyrie und Gloria. Aus der Oper „Hänsel und Gretel“ sang der Chor das Lied „Abendsegen“. Die Messe sowie das Lied „Abendsegen“ wurden Ende des 18. Jahrhunders komponiert und mit dem nächsten Liedbeitrag „Sounds of Simon and Garfunkel“ katapultierte der Chor das Publikum ins 20. Jahrhundert.

Rückblick auf die Vereinsgeschichte

Mit der anschließenden Laudatio, vorgetragen von Andrea Backer, wurde die 180-jährige Vereinsgeschichte beleuchtet. „Das Fundament unseres Vereins entstammt zwei alten und bewährten Gesangvereinen und zwar dem Männergesangverein Cäcilia, gegründet 1844 und dem Männergesangverein Eintracht von 1905. Beide Vereine waren jahrzehntelang nebeneinander tätig, bis man sich im Jahr 1950 zusammenschloss. Von nun an hieß es MGV Cäcilia-Eintracht-Erpel 1844. Doch wie kamen jetzt die Sängerinnen dazu? Nach dem zweiten Weltkrieg gab es nur noch ein paar wenige Männer im Chor. Zum Glück fanden sich einige Mädchen und Frauen, die zur Freude unserer Männer ihre Hilfe anboten und den Chor unterstützten. Das war insgeheim die Gründung des gemischten Chores, auch wenn es noch Jahrzehnte dauerte, bis der Namen MGV in GV geändert wurde.“, erzählte Andrea Backer. Weiter berichtete sie, dass es im Laufe der Jahre viele Neuerungen und Veränderungen gab. So auch die Gründung eines Kinder- und Jugendchores Ende der 90er Jahre. Dass sich der Chor damals wie auch heute immer weiterentwickelt hat, ist selbstverständlich, aber ohne einen Dirigenten unmöglich. Gründer und erster Dirigent im Jahr 1844 war Anton Noll. Bei ihren Recherchen stieß Andrea Backer immer wieder auf den Namen Noll und konnte mitteilen, dass die Familie Noll aus Erpel 125 Jahre lang ehrenamtlich den Dirigenten gestellt hatte. Sie konnte ebenfalls vortragen, dass der Gesangverein im Jahre 1961 die höchste Auszeichnung für Laienchöre, die Zelter-Plakette, vom damaligen Bundespräsidenten erhalten hatte. Die beiden folgenden Klavierstücke „The Entertainer“ und die „Petersburger Schlittenfahrt“ wurden von Helga Hülshorst und Gerald Charlier vierhändig vorgetragen. Vor der Pause hatten die Vereine die Gelegenheit dem Chor zu gratulieren.

Gastauftritte und musikalischer Abschluss

Nach der Pause begrüßte Beate Oeffner das Gast-Trio bestehend aus Hanna Schmidt – Gesang –, Christian Bernard – Gesang und Gitarre – und Gerald Charlier – Gesang und Klavier. Wie es sich für ein Trio gehörte, spielten die drei auch drei Lieder. Das Publikum hörte „You’ve got a friend“, „Bring me little water, Sylvie“ und „Go tell it on the Mountain“. Danach ging es gesanglich weiter. Der Barbershop-Chor (Frauenchor) wurde von Albert Liboth vorgestellt und angekündigt. Einige Frauen aus dem Chor trugen a capella die Lieder „Heart of my Heart“ und „Let’s get together again“ vor. Den letzten Gesangsblock moderierte wieder Beate Oeffner. Gestartet wurde mit dem Lied „California Dreamin“ von der Band „The Mamas and the Papas“. Von Kalifornien reiste der Chor musikalisch nach Schweden weiter und sang das Lied „Gabriella’s Song“ aus dem schwedischen Kinofilm „Wie im Himmel“. Mit dem vorletzten Lied „Oh Happy Day“ drückte der Chor seine Freude aus, nach 180 Jahren immer noch Teil des Erpeler Vereinslebens sein zu dürfen. Zum Schluss dankte die Vorsitzende Elke Biel allen Helferinnen und Helfern, die dazu beigetragen hatten, dass das Konzert so großartig stattfand. Ein besonderer Dank galt Helga Hülshorst, die den Chor schon seit vielen Jahren am Klavier begleitet und dem Chorleiter Gerald Charlier für die musikalische Gesamtleitung. Mit dem letzten Lied, dem „Halleluja“ von Leonhard Cohen, wurde das Jubiläumskonzert beendet. Wer Lust bekommen hat mitzusingen, ist herzlich willkommen. Der Chor probt jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Bürgersaal Erpel. Nach den „Chorferien“ starten die Proben wieder ab dem 14. Januar 2025. Wir freuen uns auf jede Stimme!

Das Jubiläumskonzert des Gesangverein Cäcilia-Eintracht 1844 Erpel e.V. Foto: privat

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  • FrankH: Dieses Thema wurde seitens der Politik schon häufig aufgegriffen, nach der Wahl lässt das Interesse dann regelmäßig stark nach. Auch weil es ganz einfach zu kurz greift. Ein Rettungshubschrauber kann kein Krankenhaus ersetzen.
  • bley: hallo Jochen, habe eurer Jubiläum in blick aktuell gesehen. Hoffe dir geht es immer noch gut. aus dem hohen Norden grüsst Kurt.
  • Rolf Stern : Die Rechtslage ist eindeutig und lässt keinen Raum für politische Wunschinterpretationen. Nach § 10 Abs. 2 KAG Rheinland-Pfalz sind Erneuerung, Verbesserung und Umbau öffentlicher Verkehrsanlagen beitragspflichtig.
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