Neue Seminarreihe
Judentum gestern und heute
Ab 9. März
Neuwied.Wie feiern gläubige Juden den Sabbat, und welche Fest- und Gedenktage sind ihnen wichtig? Was ist die Menora? Der christliche Glaube hat seine Wurzeln im Judentum, Jesus war Jude bis zu seinem Tod und die Psalmen, die Christen in ihren Gottesdiensten begleiten, sind Gebete aus dem jüdischen Gottesdienst in der Synagoge. Und trotzdem wissen Christen in der Regel sehr wenig vom Judentum.
Solche und viele andere Fragen und Themen sollen in einer Seminarreihe im März zur Sprache kommen. Viele Bräuche und Vorschriften innerhalb des jüdischen Alltags entstammen den Wurzeln der orthodoxen Tradition. Wie lassen sich die Symbole, die Feiertags- und Alltagsbräuche, die Übungen und Gebete, um das Judentum, seine historischen und moralischen Hintergründe, so wie seine Glaubensformen auch Nichtjuden verständlich machen? Zu der Seminarreihe, die Pfarrer i.R. Werner Zupp hält, sind neben den Teilnehmern der Israelreise, die im Mai stattfindet, auch alle interessierten Gemeindeglieder eingeladen.
An den Abenden sind folgende Themen vorgesehen:
Donnerstag, 9. März: Jüdischer Glaube und jüdisches Leben – Der jüdische Gottesdienst und das jüdische Festjahr
Donnerstag, 23. März: Die jüdische Lehre – Die Thora, der Talmud und die Messiaserwartung
Donnerstag, 30. März: Begegnung in Geschichte und Gegenwart – Vom Antisemitismus zum Holocaust und die Zukunft des Judentums heute
Die Abende beginnen jeweils um 20 Uhr und finden im Gemeindehaus an der Marktkirche statt.
