evm gratuliert Landessieger
Jugend forscht: Max von Wolff auf Platz 1
Schüler aus Mayen siegte beim Landeswettbewerb
Koblenz. Schon beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Koblenz hat er mit seiner Erfindung überzeugt, jetzt hat Max von Wolff, Schüler des Megina-Gymnasiums Mayen, auch den Landeswettbewerb in Ludwigshafen gewonnen: Mit seinem Projekt „Partikelweise Niederschlagsklassifizierung für genauere Wettervorhersagen“ konnte er sich den ersten Platz in der Kategorie Physik sichern. „Mir ist aufgefallen, dass die Niederschlagsmessung bei Wettervorhersagen keine Rolle spielen“, erklärt der Jungforscher. „Dabei ist das doch genau das, was die Menschen wissen wollen: Ob es regnet oder nicht. Mit meiner Wetterstation könnte diese Vorhersage in Zukunft genauer getroffen werden.“ Der 18-Jährige hat eine Wetterstation mit Membran entwickelt, die verschiedene Niederschlagsarten wie Hagel, Graupel, Schnee oder Regen erkennen kann. Darüber hinaus misst sie Feuchtigkeit, Luftdruck und Temperatur. Mit diesen Werten und denen der Windrichtungen kann Max von Wolff ziemlich genau vorhersagen, wann es einen Niederschlag geben wird. „Wir waren schon in Koblenz beeindruckt von Max von Wolff und seinem Projekt“, erklärt Christian Schröder, Wettbewerbspate des Koblenzer Regionalentscheids und Unternehmenssprecher der Energieversorgung Mittelrhein (evm). „Wir sind als regionales Unternehmen sehr stolz darauf, dass ein Schüler aus Mayen auf Landesebene den ersten Platz belegt. Ich freue mich mit ihm und wünsche auch weiterhin viel Erfolg.“ Die evm unterstützt den Wettbewerb seit vielen Jahren.
Weitere Ergebnisse des Landeswettbewerbs
Auch andere Projekte haben beim Landeswettbewerb gut abgeschnitten: Constantin Jaekel und Tim Vogelbacher vom Priv. Martin-Butzer-Gymnasium Dierdorf haben mit ihrem „fliegenden Auto“ den zweiten Platz in der Kategorie Technik gewonnen. Ihr Mitschüler Jan Micha Kroll und Daniel Zacharias von der Uni Koblenz-Landau erreichten mit ihrer App „Sdui-ein Informationssystem für attraktive Schulen“ den zweiten Platz in der Kategorie Arbeitswelt. Und auch ein Team aus Koblenz konnte sich einen Platz auf dem Treppchen sichern: Daniela Steinmeyer, Abishanth Jeyaraj und Annalena Gallinger vom Max-von-Laue-Gymnasium erreichten mit ihrer „Luftqualitätsanalyse mithilfe eines Stratosphärenballons“ den dritten Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften.
„Schüler experimentieren“ am 26. und 27. April
„Nun heißt es Daumen drücken für unsere Finalisten im Wettbewerb ,Schüler experimentieren‘. Denn auch dort ist die hiesige Region mit beeindruckenden Arbeiten vertreten“, so Christian Schröder. Die Entscheidungen fallen in Ingelheim am 26. und 27. April.
