Jugendliche aus der Pfarrei St. Matthias waren in Südpolen
Jugendaustausch gestartet
Neuwied. Auf Einladung der katholischen Pfarrei in Dzialoszyn besuchten insgesamt dreizehn Jugendliche und deren Begleiter und Begleiterinnen in der Woche nach Ostern den Süden Polens. Im letzten Jahr lieh die Pfarrei St. Matthias der Gemeinde in Dzialoszyn für ihre neu erbaute Kirche einige Bänke aus der Matthiaskirche. Im Zuge dessen wurde ein Jugendaustausch zwischen den beiden Gemeinden vereinbart, der mit dieser Reise seinen Anfang nahm. Auf dem Programm stand der Besuch der Bänke in der neu erbauten Kirche. Sie passen sich wunderbar in die Architektur des Raumes ein und die Jugendlichen waren erstaunt über diesen Bau inmitten einer Arbeitersiedlung. Der Probst und sein Vikar wohnen gegenüber der Kirche in einer ehemaligen kommunistischen Kneipe. Dieses Gebäude wurde vor einigen Jahren gekauft und zum Pfarrheim, Pfarrhaus und Treffpunkt der Gemeinde umfunktioniert. Außerdem stand auf dem Programm der Besuch wichtiger Orte der deutsch-polnischen Geschichte.
Beeindruckend war die Sorge der polnischen Bürger um die ukrainischen Flüchtlinge. Über 300.000 Geflüchtete aus der Ukraine finden bspw. in Krakau eine neue Heimat auf Zeit. Die Stadt war geprägt von den polnischen und ukrainischen Fahnen. Der letzte Tag der Reise galt dem größten polnischen Wallfahrtsort Tschenstochau. Der Besuch der Schwarzen Madonna gehört zu jedem Polenbesuch dazu und das Erleben der besonderen polnischen Frömmigkeit. So konnte die Reise gut bei einem geselligen Grillen an den Ufern der Warthe in Dzialoszyn ausklingen.
