Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Wachtberg
Jugendfeuerwehr Villip holte sich den Pokal beim Leistungsnachweis
Rund um den Fritzdorfer Windmühlenturm feierte auch die Löschgruppe Fritzdorf ihr 110-jähriges Bestehen – Windmühlenfest war bereits ein Erfolg
Fritzdorf. Ein idyllisches Plätzchen hatte sich die Löschgruppe Fritzdorf ausgesucht für den diesjährigen Wachtberger Gemeindefeuerwehrtag, denn der fand rund um den Windmühlenturm statt. Zugleich feierte die Löschgruppe ihren 110. Geburtstag. Schon am Vorabend war beim Windmühlenfest jede Menge los, das als Ü30-Party mit den besten Hits aus den vergangenen 40 Jahren aufwartete. Zu später Stunde öffnete die Sektbar ihre Pforten, hier gab es Longdrinks und kuschelige Atmosphäre im Überfluss.
„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, so lautet der Wahlspruch der Floriansjünger, weshalb der Gemeindefeuerwehrtag selbst auch mit einem Gottesdienst in der Fritzdorfer Pfarrkirche begann. Regens Dr. Volker Malburg vom Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen stellte in seiner Predigt und in den Fürbitten immer wieder den Bezug zur Arbeit der Feuerwehr her, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz für die Allgemeinheit auch einen praktischen Beitrag zur Nächstenliebe leisteten. Er begleitete auch die anschließende Kranzniederlegung am Ehrenmal, bevor die Floriansjünger und ihre Gäste gemeinsam zur Windmühle marschierten.
110 Jahre für die Sicherheit der Fritzdorfer aktiv
Dort ging Wehrleiter Markus Zettelmeyer in seiner Ansprache auf das Jubiläum der Löschgruppe Fritzdorf ein, denn 110 Jahre Feuerwehr bedeute auch 110 Jahre Ehrenamt und unermüdlichen Einsatz im Sinne der Bürger. Um dies auch künftig gewährleisten zu können, sei es allerdings notwendig, dass sich noch mehr Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr anschlössen, in Fritzdorf ebenso wie in den anderen Ortschaften der Gemeinde Wachtberg. Bürgermeisterin Renate Offergeld (SPD) hob in ihrem Grußwort die herausragende Leistung der Feuerwehrleute in den vergangenen 110 Jahren hervor, die nicht nur für die Sicherheit der Fritzdorfer Bürger gesorgt und ihnen in so mancher Notlage geholfen habe, sondern auch bei so manchem Dorffest aktiv mit anpackten.
Im Rahmen des Gemeindefeuerwehrtages gab es auch eine Reihe von Beförderungen und Ehrungen. So nahm Klaus Theis die Aufnäher für die Oberfeuerwehrmann-Uniform entgegen, und Oliver Linden und Gerd Mombauer (alle Fritzdorf) freuen sich als Hauptfeuerwehrmänner über einen Streifen mehr. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielt Herbert Schäfer, für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielt Erich Sonntag eine Ehrenurkunde.
Die silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes konnten sich Gerd Mombauer, Herbert Schäfer und Jürgen Anders anheften. Alle drei sind schon über 50 Jahre alt und immer noch aktive Atemschutzgeräteträger, staunte auch Wehrleiter Zettelmeyer. Damit seien sie ein Vorbild für die jüngere Generation und zugleich ein Ansporn, auch im für Feuerwehrleute schon etwas fortgeschrittenen Alter noch eine herausragende Leistung zu bringen.
Präsent für scheidenden Gemeindejugendfeuerwehrwart Norbert Hopp
Am 1. April hatte es einen Wechsel beim Feuerwehrnachwuchs gegeben, denn nach 17 Jahren als Gemeindejugendfeuerwehrwart hatte Norbert Hopp sein Amt niedergelegt. Er erhielt ein Präsent als Dank für seine herausragende Arbeit in der Nachwuchsförderung. Sein Nachfolger ist Christian Münzer, der zusammen mit seinem Stellvertreter Florian Rahlf erstmals für den alljährlichen Leistungsnachweis der Jugendfeuerwehr zuständig war. „Alles prima gelaufen, keine besonderen Vorkommnisse“, freute er sich über eine gelungene Premiere.
Am Leistungsnachweis der Jugendfeuerwehren nahmen sechs Mannschaften teil, darunter die zweite Mannschaft aus Niederbachem außer Konkurrenz. Den Sieg trug die Jugendfeuerwehr Villip davon und erhielt den Wanderpokal aus den Händen von Bürgermeisterin Renate Offergeld, die das gute Stück auch gestiftet hatte. Zweiter wurde die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Niederbachem vor dem Fritzdorfer Nachwuchs, der Jugendfeuerwehr Berkum sowie der Jugendfeuerwehr Pech. Ihnen allen war der Beifall der zahlreichen Zuschauer gewiss, die bei herrlichem Sommerwetter noch lange unter den Bäumen vor dem Windmühlenturm aushielten.
JOST
Auch die Theorie war wichtig für den Erfolg beim Leistungsnachweis der Jugendfeuerwehr. Foto: Photographer: Volker Jost Auf de
Beim Leistungsnachweis im Rahmen des Wachtberger Gemeindefeuerwehrtages mussten die Jugendfeuerwehren auch ihre Fähigkeiten beim Knoten knüpfen unter Beweis stellen. Foto: Photographer: Volker Jost Auf de
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