FFW Ediger-Eller
Jugendfeuerwehr sagt „Danke!“
Die Ausbildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr nimmt viel Zeit in Anspruch. Zwei besonders engagierte Einsatzkräfte der Feuerwehr Ediger - Eller wurden nun für ihren Einsatz geehrt.
Ediger-Eller. Der Dienstplan der Jugendfeuerwehr Ediger-Eller war in diesem Jahr ziemlich voll. Neben den wöchentlichen Jugendfeuerwehrübungen, der Mitgestaltung der Mosel Firefighter Combat Challenege in Eller, das alljährlichen Grillfest zur Finanzierung der Jugendarbeit, St. Martin und vielen weiteren Veranstaltungen stand in diesem Jahr wieder einmal eine sogenannte 24-Stunden-Übung auf dem Plan. Zahlreiche Helfer und Betreuer waren in diesem Jahr wieder für die Belange der Jugendfeuerwehr im Einsatz. Ganz besonders engagiert haben sich die beiden Feuerwehrmitglieder Daniel Kirchner und Stephan Servaty. Beide sind „Neulinge“ bei der Feuerwehr Ediger-Eller. Während Daniel Kirchner erst seit einigen Jahren als völlig feuerwehrfremder den Weg in die Einsatzabteilung gefunden hat, war Stephan Servaty bereits in seiner Heimatgemeinde Mesenich im Brandschutz aktiv. Beide eint ihr Engagement und ihr beispielhafter Einsatz für die Belange der Jugendfeuerwehr Ediger-Eller. So stand Daniel als selbstständiger Elektriker vor allem bei der Durchführung des Grillfestes mit Rat, Tat und Material bei Seite und sorgte nicht zuletzt damit für eine erfolgreiche Durchführung des Grillfestes. Stephan bereitete viele Übungen mit vor und führte sie durch. Ihm liegt besonders das Thema Atemschutz und Absturzsicherung am Herzen und bringt viele Themen altersgerecht in die Jugendarbeit mit ein und sorgt so für eine spannende und abwechslungsreiche Übungsgestaltung. Daher war es den Jugendwarten Markus Baltes und Philipp Dumont auch ein besonderes Anliegen, sich bei den beiden zu bedanken. „Die beiden waren in diesem Jahr wirklich unermüdlich für die Jugendfeuerwehr im Einsatz. Wir haben lange überlegt, was wir Daniel und Stephan als kleine Anerkennung schenken können.“, sagte Jugendwart Philipp Dumont. „Das Geschenk sollte nach Möglichkeit einen Bezug zur Feuerwehr haben und einen Mehrwert für die Übung und Einsätze bieten.“ Die Wahl fiel schließlich auf eine Bandschlinge (ein endlos vernähtes Band) und ein Karabinerhaken aus dem Kletterbedarf und einer Allzweckschere zum Durchtrennen von Leinen und Kabeln. „In vielen Feuerwehren ist die Ausstattung insbesondere für Atemschutzträger bereits Standard und wird durch den Aufgabenträger gestellt. Sie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten: vom Sichern von Schläuchen, dem Retten von Patienten bis hin zur Eigenrettung. Auch das Mitführen einer Schere kann mehr als sinnvoll sein, um sich beispielsweise aus verhedderten Leinen befreien zu können. Kleine Hilfsmittel können im Atemschutzeinsatz einen enormen Sicherheitsgewinn für das eingesetzte Personal bedeuten. Im Endeffekt sind diese Ausrüstungsgegenstände die Lehre aus zahlreichen, teils tödlich verlaufenden Atemschutzunfällen in den letzten Jahren.“, so der Jugendwart Markus Baltes. Die beiden Einsatzkräfte waren über das kleine Geschenk mehr als überrascht und hoch erfreut. Beide bedankten sich. Die neuen Ausrüstungsgegenstände wurden direkt in Augenschein genommen, teilweise ausprobiert und anschließend direkt bei der Persönlichen Schutzausrüstung verstaut.
Pressemitteilung
der Jugendfeuerwehr Ediger-Eller
Lukas Schauf, Betreuer der Jugendfeuerwehr (Mitte), überreichte den beiden Feuerwehrmitgliedern Daniel Kirchner (links) und Stephan Servaty (rechts) das „Dankeschön“ für die geleistete Unterstützung der Jugendfeuerwehr Ediger-Eller während einer Unterrichtseinheit zum Thema „Atemschutznotfälle“. Foto: Privat
