Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rheinbach
Jugendfeuerwehr stellt sich in einer Ausstellung im Rathaus vor
Derzeit sind in neun Gruppen 116 Nachwuchskräfte aktiv - Attraktives Freizeitangebot für Jugendliche
Rheinbach. Stolze 116 Mitglieder - darunter 25 Mädchen - zählt derzeit die Jugendfeuerwehr der Stadt Rheinbach. Darüber freute sich Vizebürgermeister Claus Wehage bei der Eröffnung der Ausstellung „Die Rheinbacher Jugendfeuerwehr stellt sich vor“ im Foyer des Rheinbacher Rathauses. Dort hatten sich die meisten der Nachwuchs-Feuerwehrleute aus neun Gruppen eingefunden, schließlich wollten sie sehen, ob sie nicht auf einem der zahlreichen Fotos und Zeitungsausschnitte der Ausstellung zu sehen waren, die einen Einblick in die Übungen und geselligen Aktionen der Rheinbacher Jugendfeuerwehr gewährten. Ausgestellt waren außerdem die Einsatzkleidung der Jugendlichen, eine Reihe von historischen Leitern sowie eine betagte Motorspritze aus Oberdrees, Baujahr 1964, mit einigen angeschlossenen Schläuchen. Auch ein Unterflur-Hydrant mit aufgesetztem Standrohr war zu sehen, und als Girlande dienten dünne D-Schläuche.
Nachwuchs für die aktive Feuerwehr
„Beim Stichwort Feuerwehr müssten eigentlich alle Bürger die Ohren spitzen, denn sie ist ganz zweifellos die Einrichtung der Stadt, an deren Funktionsfähigkeit wir alle höchstes Interesse haben“, mit diesen Worten eröffnete Wehage die Ausstellung, die von Stadtjugendfeuerwehrwart Josef Schwark organisiert worden war. Auch dem Stadtrat liege die Wehr am Herzen, besonders aber die Jugendfeuerwehr, denn aus ihr rekrutierten sich später nicht wenige Aktive. Deshalb wolle man weiterhin Nachwuchs für die Feuerwehr anwerben, denn mittlerweile kämen etwa 90 Prozent des nachrückenden Aktiven aus den Reihen des Nachwuchses. Nicht weniger als 29 Feuerwehrmänner und sechs Feuerwehrfrauen kümmerten sich um die Ausbildung und Betreuung der Nachwuchskräfte, an der Spitze Josef Schwark als Stadtjugendfeuerwehrwart. Sie organisierten eine ganze Reihe von Veranstaltungen auf Stadt- und auch auf Kreisebene, die dem Leistungsnachwuchs der Jugendlichen dienten. „Toll finde ich, dass seit Längerem zu Beginn eines Jahres in fast allen Löschgruppen Müllsammelaktionen stattfinden, an denen sich die Jugendfeuerwehr beteiligt“, so Wehage.
Kameradschaft, Teamgeist und Erfolg
Erfreulich sei auch die Beteiligung der Jugendwehr am gesellschaftlichen Leben der Stadt, schließlich verkaufe sie Speisen und Getränke beim Frühlingsmarkt im Himmeroder Hof und sei bei Veranstaltungen des Eifelvereins, beim Römerfest im Freizeitpark und auch beim Weihnachtsmarkt aktiv.
„Wir können stolz auf unsere Jugendfeuerwehr sein, und die Jungen und Mädchen können stolz auf sich und ihre Leistungen sein“, fand er. Kameradschaft, Teamgeist und Erfolg kennzeichneten die Nachwuchs-Floriansjünger, und das werde auch bei der Ausstellung deutlich.
Wehrleiter Laurenz Kreuser betonte ebenfalls, wie wichtig es sei, dass die Rheinbacher Wehr die Nachwuchsförderung stark vorangetrieben habe. „Wir sind stolz auf unsere Jugendfeuerwehren und darauf, was dort geleistet wird“, strahlte er.
Die seien nicht nur aktiv, sondern auch attraktiv für junge Leute, die in ihrer Freizeit etwas erleben wollten. Er hoffe, dass die Ausstellung mit dazu beitrage, dass noch mehr Jugendlichen den Weg zu Jugendfeuerwehr finden würden.
Arbeitsgruppen in den örtlichen Schulen
Kreuser unterstrich, dass man sich in Rheinbach auf einem guten Weg befinde und wieder die 140-Mitglieder-Marke bei der Jugendfeuerwehr anpeile. Erfreulicherweise trage nicht zuletzt auch die Jugend mit ihren zahlreichen gemeinsamen Aktionen dazu bei, dass man sich in Rheinbach mehr und mehr als eine einzige Feuerwehr empfinde. „Wir müssen aber auch weiterhin am Ball bleiben, um immer wieder neuen Nachwuchs zu bekommen.“ Dazu sei man bereit, auch ungewöhnliche Wege zu gehen. So gebe es mittlerweile schon Arbeitsgruppen in den örtlichen weiterführenden Schulen, um die Jugendfeuerwehr bekannt zu machen.
Die Ausstellung im Foyer des Rheinbacher Rathauses kann noch bis zum 15. September zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden: Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr durchgehend und am Freitag von 8 bis 11.30 Uhr.
