Allgemeine Berichte | 30.08.2016

Freiwilige Feuerwehr Dieblich

Jugendfeuerwehrtag in Dieblich

Die Kinder lernen, was so alles im Feuerwehrauto ist.Privat

Dieblich. So lautete das Motto, das sich die Dieblicher Feuerwehr für die Ferienfreizeitaktion der Dieblicher Grundschulkinder ausgedacht hatte. Zum dritten Mal waren die Brandschützer nun schon bei der von der Ortsgemeinde und verschiedenen Vereinen durchgeführten Ferienfreizeitwoche dabei. 25 Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren waren sehr gespannt, als sich die Tore des Gerätehauses öffneten. Als erstes wurde in der Fahrzeughalle ein großer Kreis gebildet und die Kinder lernten sich sowie die Betreuer bei einem kleinen Spielchen besser kennen. Dann ging es in den Schulungsraum der Wehr. Die Betreuer Dirk und Lutz machten Brandschutzerziehung mit den Kindern. Dies erfolgte auf eine sehr anschauliche Art, gespickt mit vielen spannenden Experimenten.

Anschließend wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe Feuerwehrmann Sam machte sich mit ihren Betreuern Susanne, Christian und Dirk auf den Weg zur Schnitzeljagd, während die Gruppe Grisu mit ihrem Betreuerteam am Gerätehaus blieb. Bei der Schnitzeljagd galt es, anhand eines Planes Hydranten im Ort zu finden. An jedem Hydrant musste dann eine Frage zur Feuerwehr beantwortet werde. Für jede richtige Antwort gab es ein Puzzleteil. Das Ganze ging selbstverständlich auf Zeit und die Kinder mussten so schnell als möglich den auf dem Puzzle abgebildeten Ausrüstungsgegenstand erkennen. Die Gruppe Feuerwehrmann Grisu, die am Gerätehaus blieb, bekam von den Betreuern Maria, Kalle, Christian, Lutz und Björn alles rund um das Feuerwehrauto gezeigt und vorgeführt. Doch als erstes gab es zu sehen, wie es bei einem Einsatz abläuft, wenn die Männer und Frauen der Feuerwehr zum Gerätehaus kommen. Hierfür heulte sogar kurz die Sirene am Gerätehaus auf. Alle durften mit ins Auto einsteigen und sich ansehen, wie schon während der Fahrt das schwere Atemschutzgerät angelegt wird, und anhören, welche seltsamen Geräusche dann beim Atmen entstehen. Am Einsatzort angekommen, wurden dann Schläuche ausgerollt, Wasser gespritzt, Schaum produziert, Beleuchtung aufgebaut, Strom erzeugt und und und. Sogar eine Autotür galt es, in kleine handliche Stücke zu schneiden. Anschließend wurden dann die Gruppen gewechselt. Pünktlich zur Mittagszeit hatte Chefkoch Martin ein leckeres Essen zubereitet. Nach dieser Stärkung sollte es eigentlich zum Moselvorgelände gehen. Doch das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen. Da man bei der Feuerwehr aber Improvisieren gewöhnt ist, wurden die geplanten Spiele kurzerhand in die Pausenhalle der Grundschule verlegt. Hier mussten die beiden Teams verschiedene Prüfungen ablegen. Sie mussten Schlauchkegeln, Zielwerfen, einen Golfball durch einen Schlauch fädeln, mit Wasserbechern balancieren, Zielspritzen und vieles mehr. Leider musste das geplante Löschen eines echten Brandes wegen des andauernden Regens ausfallen. So transportierte Maschinist Lutz alle Beteiligten mit dem Feuerwehrfahrzeug zurück zum Gerätehaus. Während die Kinder sich ein Eis gönnten, werteten die Betreuer alle Spiele des Tages aus und verkündeten die Siegergruppe – das Team Grisu! Da alle super mitgemacht und eine tolle Leistung geboten hatten, erhielt jedes Kind eine Urkunde sowie ein kleines Erinnerungsgeschenk.

Die Kinder lernen, was so alles im Feuerwehrauto ist.Foto: Privat

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