Allgemeine Berichte | 06.02.2019

Mobilitätsangebot für Jugendliche seit zehn Jahren

Jugendtaxi macht Teenager mobil

Maifeld. Das Maifelder Jugendtaxi schreibt seit einem Jahrzehnt Erfolgsgeschichte. 2009 ins Leben gerufen um die Fahrten junger Erwachsener unter Alkoholeinfluss zu reduzieren, ist das Angebot auf dem Maifeld nicht mehr wegzudenken. Immerhin 18.242 Fahrgäste kamen in den vergangenen zehn Jahren mit Unterstützung der Verbandsgemeinde sicher nach Hause. Mobilität wird für Jugendliche zu einem immer wichtigeren Faktor, wie eine Befragung der Jahrgänge 1999, 2001 und 2003 bestätigt. Das Jugendtaxi macht diese Mobilität möglich und füllt gleich zwei Lücken. Zum einen die des ÖPNV, der sich im ländlichen Raum immer mehr zurückzieht. Zum anderen die des oft nicht verfügbaren Taxi Mama, denn gerade zu den Übungszeiten der Vereine sind die Eltern vielfach arbeiten. Teenager, die sich mit Gleichgesinnten treffen oder Angebote von Vereinen nutzen wollen, müssen aber von A nach B kommen. Zumal sie gerade in den kleineren Orten selten noch genug Gleichaltrige für die Freizeitgestaltung finden und daher verstärkt über die Gemeindegrenzen hinaus Freundschaften schließen müssen. Deshalb wurden die Nutzungsbedingungen 2016 auf Vorschlag des Maifelder Jugendbeirats erweitert: Seitdem können zwölf- bis 18-jährige Maifelder das Jugendtaxi auch wochentags für Fahrten von zu Hause aus nutzen. Statt des vorherigen Zuschusses von zwei gibt die Verbandsgemeinde jetzt drei Euro pro Teenager und Fahrt dazu. Bei einem Treffen mit den drei Kooperationspartnern informierte Demografiebeauftragter Marc Battenfeld über zehn Jahre Jugendtaxi. Bürgermeister Maximilian Mumm dankte den beteiligten Taxiunternehmen Loch Ochtendung, Simon Polch sowie Charly Pillig für die gute Zusammenarbeit und betonte: „Wenn wir junge Leute hinter dem PC hervorlocken, sie bewegen und mit Gleichaltrigen zusammenbringen wollen, müssen wir ihnen entsprechende Möglichkeiten geben.“ Auch das sei Daseinsvorsorge, denn: „Wer sich in unserer Verbandsgemeinde unterstützt und gut aufgehoben fühlt, bleibt gerne hier beziehungsweise kommt zur Familiengründung in die Heimat zurück.“

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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